Energiespartipps
Mit diesen Tipps verbrauchen Sie weniger Energie, sparen dadurch Geld und tun zugleich etwas für die Umwelt.
Beim Heizen
- Senken Sie die Raumtemperatur: Ein Grad reduziert den Heizenergieverbrauch um sechs Prozent.
- Senken Sie die Vorlauftemperatur des Heizkessels, um Verteilverluste zu reduzieren.
- Entlüften Sie die Heizkörper, nur dann wird die volle Heizleistung erreicht.
- Stellen Sie die Heizung auf Nachtabsenkung oder drehen Sie abends und bei Abwesenheit die Ventile bzw. die Thermostate herunter.
- Beheizen Sie nicht genutzte Räume nur mit geringen Temperaturen.
- Lüften Sie richtig: Mehrmals am Tag Fenster weit öffnen, währenddessen Thermostatventile schließen. Die Öffnungszeit soll ca. 2 Minuten (bei Außentemperatur -10 °C) bis 15 min (bei Außentemperatur 15 °C) betragen.
- Vermeiden Sie „Dauerlüften“ bei gekipptem Fenster.
- Schließen Sie die Rollläden in der Heizperiode nach Einbruch der Dunkelheit.
Beim Kühlen- und Gefrieren
- Ein Herd direkt neben einem Kühl- oder Gefriergerät erhöht dessen Verbrauch – trennen Sie die Geräte möglichst.
- Öffnen Sie die Tür des Kühlschranks nur so kurz wie nötig, denn eindringende warme Luft führt leicht zur Eisbildung und damit zur Erhöhung des Stromverbrauchs.
- Gegarte Speisen, die Sie kühl stellen oder einfrieren möchten, sollten erst vollständig an der Außenluft abkühlen, bevor sie in den Kühl- oder Gefrierschrank kommen.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Temperatureinstellung. Im Kühlschrank sind 7 °C vollkommen ausreichend. Für Gefriergeräte reicht eine Temperatur von -18 °C.
Bei der Beleuchtung
- Setzen Sie Energiesparlampen ein. Diese verbrauchen bei gleicher Lichtleistung etwa 80 Prozent weniger Strom als die herkömmlichen Glühlampen und haben eine acht- bis zehnmal so lange Lebensdauer
Beim Waschen und Trocknen
- Kochwäsche wird mit modernen Waschmitteln auch bei 60 °C statt bei 90 °C sauber; für Buntwäsche reichen 30 °C bis 40 °C.
- Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine immer optimal aus.
- Verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang.
- Trocknen Sie – wann immer möglich – auf der Leine, denn konventionelle Wäschetrockner haben einen sehr hohen Stromverbrauch. Steigen Sie ansonsten auf Wärmepumpen- oder Gastrockner um
Beim Kochen
- Verwenden Sie Töpfe mit gut schließendem Deckel.
- Verwenden Sie Töpfe mit Böden, die die Wärme gut leiten.
- Garen Sie Gemüse wie z. B. Kartoffeln mit wenig Wasser (schont auch die Vitamine).
- Schalten Sie das Kochfeld kurz vor Ende der Garzeit ab, um die Restwärme zu nutzen.
- Heizen Sie den Backofen nur vor, wenn es unbedingt erforderlich ist
Im Bad
- Nehmen Sie eine (kurze) Dusche statt eines Vollbades.
- Verwenden Sie Sparduschköpfe; der Wasser- und Energieverbrauch sinkt pro Duschvorgang um bis zu 50 Prozent.
- Nehmen Sie, wann immer möglich, kaltes statt warmes Wasser (z. B. beim Händewaschen).
- Stellen Sie warmes Wasser beim Einseifen, Rasieren oder Zähneputzen ab.
- Verzichten Sie ganz auf Zirkulationsleitungen oder setzen Sie eine zeitgesteuerte Schaltuhr ein
Beim Kauf von Haushaltsgeräten
- Achten Sie bei Neuanschaffungen besonders auf die Verbrauchsdaten bzw. die Energieeffizienz. Ein Aufkleber auf dem jeweiligen Gerät gibt die Energieeffizienzklasse an und benennt die Verbrauchsdaten. Kaufen Sie keine Geräte, die nicht mindestens der Energieeffizienzklasse A angehören.
Stand-by
- Vermeiden Sie „Stand-by-Verluste“, z.B. durch den Einsatz einer schaltbaren Steckerleiste oder eines Vorschaltgerätes.
- Berücksichtigen Sie beim Kauf von Neugeräten die Höhe der „Stand-by-Verluste“. Bevorzugen Sie Geräte, die komplett abgeschaltet werden können.
- Schalten Sie PC und umgebende Geräte aus, wenn Sie diese nicht nutzen.