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EDL-G und Energieaudits

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Energiedienstleistungs-Gesetz (EDL-G) und Energieaudits

Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-Gesetz) wurde am 24.09.2010 vom Bundesrat verabschiedet. Mit dem Gesetz werden die Vorgaben der EU-Energiedienstleistungs-Richtlinie (EDL-Richtlinie) aus dem Jahr 2006 für die Akteure auf dem deutschen Energiedienstleistungsmarkt verbindlich.

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes im November 2010 sollen alle Marktpartner gleichermaßen am Energieeffizienzmarkt teilhaben und mit ihren Angeboten zur Marktentwicklung beitragen. Energieversorger sind demnach verpflichtet, Endkunden über Energiedienstleistungen, Energieaudits, Energieberatungen oder Energieeffizienzmaßnahmen zu informieren.

Am 6. März 2015 hat der Bundesrat einer Novellierung des EDL-G zugestimmt, die im April 2015 in Kraft getreten ist. Diese dient der Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie. Ziel der Richtlinie ist es die Energieeffizienz der Union bis 2020 um 20% zu steigern.

Aus dieser Richtlinie wurde die Verpflichtung zur Durchführung von Energieaudits bei allen nicht kleinen und mittleren Unternehmen (Nicht-KMU) bis zum 5. Dezember 2015 übernommen. Unternehmen, die bereits ein Umweltmanagementsystem nach EMAS oder ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt haben oder fristgerecht mit der Einführung beginnen, sind von der Energieaudit-Pflicht befreit.

Bisher sind Energieaudits und Energiemanagementsysteme nur als Voraussetzungen für die besondere Ausgleichsregelung oder den Spitzenausgleich im produzierenden Gewerbe bekannt. Auf Grund der Änderung im EDL-G sind nun auch viele nicht produzierende Unternehmen betroffen. Als Nicht-KMU gelten Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. € oder einer Umsatzsumme von mehr als 50 Mio. € (laut KMU-Definition der EU). Ebenfalls sind alle Unternehmen, die sich über 25% in kommunaler Hand befinden, zu einem Energieaudit verpflichtet.

Das EDL-G regelt die grundsätzlichen Anforderungen an das Energieaudit. Dieses muss der Norm DIN EN 16247-1 entsprechen. Detailanforderungen zum Audit kann das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen einer Verordnung festlegen. Das BAFA führt auch eine Liste der zugelassenen Auditoren.

Bei einer Nicht-Erfüllung der Energieaudit-Pflicht, kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 € verhängt werden. Das BAFA wird die Durchführung stichprobenartig überprüfen.

Die STAWAG bietet ihren Kunden in Kooperation mit erfahrenen Energieeffizienz-Experten die Durchführung von Energieaudits und die Einführung von Energiemanagementsystemen an. Bitte melden Sie sich bei Interesse frühzeitig bei uns! Wir sind für Sie da.

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