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Sind Heizlüfter oder Radiatoren eine Alternative zur Gasheizung?

Die durch die Gaskrise ausgelösten Unsicherheiten bei Bürgerinnen und Bürgern verhelfen Heizlüftern und Radiatoren zum Comeback. Doch sind die gefragten Geräte bei steigenden Gaspreisen eine sinnvolle und effiziente Alternative, um Ihre Wohnräume auf Wohlfühltemperatur zu halten?

Nein, das sind sie nicht.

Heizlüfter können in wenigen Ausnahmen kurzfristig Wohnräume beheizen. Ein flächendeckender Einsatz ist jedoch aus mehreren Gründen nicht empfehlenswert:

Ein handelsüblicher Heizlüfter hat eine Leistung von 2000 Watt. Wird dieser acht Stunden am Tag eingesetzt, verbraucht er 16 Kilowattstunden Strom. Damit führt jedes einzelne Gerät, das man täglich nutzt, je nach Stromvertrag zu monatlichen Mehrkosten von rund 150 € .

Zudem belasten die vermeintlichen Helfer nicht nur Ihren Geldbeutel unnötig, sondern auf Grund ihres hohen Energiebedarfs auch die Stromnetze. Demzufolge leisten Heizlüfter und Radiatoren auch keinen solidarischen Beitrag zum Energiesparen.

Folgende Tipps und Tricks helfen Ihnen dabei, Ihre Räumlichkeiten sinnvoll zu beheizen:

  • Senken Sie die Raumtemperatur. Jedes Grad Celsius spart 6 Prozent Energie.
  • Lassen Sie die Heizkörper und Heizflächen frei und unverstellt.
  • Halten Sie Fenster und (Zwischen-)Türen möglichst geschlossen.
  • Lüften Sie mehrmals am Tag kurz und kräftig durch statt Fenster dauerhaft zu kippen.
  • Schließen Sie vor allem nachts vorhandene Rollläden und Jalousien, damit keine Kälte durch Fensterfronten eindringt.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Heizkörper entlüftet sind.

Heizkörper entlüften – so einfach geht‘s

Damit Ihre Heizung einwandfrei und mit optimaler Leistung läuft, sollten Sie Ihre Heizkörper regelmäßig entlüften. Im Heizkreislauf enthaltene Luft mindert die Heizleistung und führt zu einem höheren Energieverbrauch. Dem können Sie abhelfen, indem Sie eventuell vorhandene Luft aus dem Heizsystem ablassen.

In sieben Schritten zur richtigen Heizungsentlüftung

Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Heizkörper richtig entlüften. Bei Rückfragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich an Ihren Heizungsinstallateur.

  1. Schalten Sie, wenn möglich, die Umwälzpumpe ab.
  2. Warten Sie anschließend ca. 60 Minuten, sodass sich alle Luftbläschen in den Heizkörpern sammeln können.
  3. Bevor Sie mit der Entlüftung beginnen, drehen Sie zuerst die Heizkörperventile/ Thermostate auf die höchste Stufe. 
  4. Legen Sie einen Lappen so unter den Heizkörper, dass aus dem Entlüftungsventil austretendes Wasser aufgefangen wird (oder wickeln Sie den Lappen direkt um das Entlüftungsventil). Halten Sie zusätzlich ein Auffanggefäß, z. B. ein Trinkglas, bereit.
  5. Setzen Sie nun den Entlüftungsschlüssel an und halten Sie das bereitgestellte Auffanggefäß unter das Entlüftungsventil. Öffnen Sie mit dem Schlüssel langsam das Heizkörperventil.

    Hinweis: Öffnen Sie das Heizkörperventil nicht komplett. Meist reicht schon eine halbe Drehung oder weniger und es beginnt zu zischen.
    Achtung: Die entweichende Luft kann heiß sein, halten Sie Abstand!
     
  6. Wenn das Zischen leiser wird und schließlich abgeklungen ist, beginnt Wasser auszutreten. Jetzt ist der Heizkörper entlüftet, und Sie können das Entlüftungsventil wieder schließen. Dies sollte zügig erfolgen, da sonst zu viel Wasser austritt.
  7. Bitte prüfen Sie zum Abschluss, ob der Wasserdruck im Heizkreis noch ausreicht oder Wasser nachgefüllt werden muss. Sollten Sie die Umwälzpumpe ausgeschaltet haben, vergessen Sie nicht, diese wieder anzustellen.

Heizungswartung leicht gemacht!

Die Heizungswartung dient nicht dazu, bereits bestehende Probleme Ihrer Anlage zu beheben, sondern sie soll künftige Störungen vermeiden und einen effizienten Betrieb sicherstellen. Zudem erhöht eine regelmäßige Prüfung und Reinigung die Lebensdauer Ihrer Heizungsanlage, da kleine Mängel, die Sie vielleicht gar nicht bemerken, die Ihrer Anlage auf Dauer jedoch schaden, rechtzeitig behoben werden. So minimieren Sie das Risiko, dass Ihre Heizungsanlage plötzlich ausfällt oder in Störung geht. Auch aus Sicherheitsgründen ist die jährliche Wartung Ihrer Heizung dringend zu empfehlen.

Viele Hersteller von Heizungsanlagen machen eine jährliche Wartung übrigens zur verpflichtenden Voraussetzung für den Garantieanspruch. Und auch der Gesetzgeber schreibt die Wartung vor: Laut § 60 „Wartung und Instandhaltung“ des Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist der Betreiber einer Heizungsanlage dazu verpflichtet, diese regelmäßig und fachkundig warten zu lassen. Eine genaue Zeitspanne ist allerdings nicht festgeschrieben. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Heizung jährlich durch einen Fachbetrieb warten zu lassen.

Tipp: Viele Fachbetriebe bieten einen Wartungsvertrag an. Das sach- und fachkundige Unternehmen erinnert Sie im Zuge der Vertragsunterzeichnung turnusgemäß an die Wartung, führt diese durch und hält die nötigen Wartungssets bereit. Und auch die Natur dankt es Ihnen: Eine gut gewartete Heizungsanlage verringert die Emissionen und schont damit Klima und Umwelt.

Machen Sie mit nach unserem Motto: Wir für das Klima.

Sparen leicht gemacht!

Wir fördern die Wartung von Gasheizungen, die mindestens 10 Jahre alt sind, mit 75 Euro.
Die genauen Förderrichtlinien und den Förderantrag finden Sie hier.

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