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Der STA® im August

Das erwartet Sie in den aktuellen Ausgabe:

Mission Ausbildung
Wer bei der STAWAG seine Ausbildung absolviert, findet hier oft auch seine berufl iche Heimat. Das war früher so und ist heute kaum anders. Und darauf sind wir als kommunaler Arbeitgeber sehr stolz.

Else feiert Geburtstag
Unsere Wasserexpertin wird 5 Jahre alt und feiert am 26. August am Elisenbrunnen.

Treue-Bonus
Pünktlich zur zweiten Jahreshälfte führen wir einen exklusiven Treue-Bonus für unsere Kunden ein.

Preisrätsel: Wo ist das

Sie können auch online bei unserem Preisrätsel mitmachen. Schicken Sie dazu die Antwort einfach an star(at)stawag.de

Vielseitig wie nie: das Klömpche
Lassen Sie sich verzaubern von den neuen Angeboten im Klömpche, zum Beispiel beim Black Table Magic Theater

Außerdem
Energiespartipps – Förderprogramme – Aktuelle Baustellen und vieles andere mehr.

Viel Spaß beim Lesen, Raten und Gewinnen!

Die neue STAR – 100 Prozent ökologisch

Als umweltbewusstes Unternehmen haben wir den Druck unseres Kundenmagazins STAR auf 100 Prozent Recyclingpapier umgestellt. Bernhard Heil, Greenpeace Aachen, gab den Anstoß.

STAWAG: Auf Ihre Initiative hin produzieren wir heute die STAR ausschließlich auf Papier mit dem Siegel des Blauen Engel. Warum gerades dieses Siegel?

Heil: Der Blaue Engel garantiert Papier aus 100 Prozent Altpapier, ohne Einsatz von Holz, mit erheblichen Einsparungen an Energie und Wasser, und mit weniger Einsatz chemischer optischer Aufheller. Und die Qualität spricht für sich.

STAWAG: Es gibt viele Siegel die ähnliche Qualitäten suggerieren. Auch die STAR wurde bisher schon auf FSC-Papier gedruckt. Klimaneutral. Warum war das nicht genug?

Heil: Man sollte immer darauf achten, dass die Herstellung des Papiers unter Klimaschutz-Kriterien passiert. „Normales“ Papier wird aus Holzzellstoff hergestellt, sprich aus Bäumen. Den Stoff nennt man Primärstoff oder auch Frischfaser. Reines Recyclingpapier aber wird aus Sekundärfasern hergestellt. Nicht alle Siegel garantieren auch den Verzicht auf Bäume, nutzen Chlor als Aufheller u.v.m. Und hier liegt ein großer Unterschied. Der Blaue Engel ist nicht nur das älteste Umweltschutzsiegel. Es hat auch die strengsten Umweltkriterien.

STAWAG: Woran liegt es, das Recyclingpapier bei den Verbrauchern noch immer nicht angekommen ist?

Heil: Es liegt sicher noch an seinem schlechten Image, das sich seit den 80er Jahren hartnäckig hält. Damals war das Papier tatsächlich nicht gut druckbar. Den Entwicklungssprung in der Herstellung haben viele nicht mitbekommen. Heute hat das Endprodukt eine sehr hohe Druckqualität. Und ist je nach Weißgrad sogar preiswerter als herkömmlich hergestelltes Papier.

STAWAG: Was macht es in ihren Augen so drängend die Recyclingquote jedes Einzelnen noch zu erhöhen?

Heil: Der Papierverbrauch ist in den vergangen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Zahlen aus dem Jahr 2015 besagen, dass wir allein in Deutschland 250 Kilo Papier pro Kopf im Jahr verbrauchen. In den 70ern lagen wir noch bei 130 Kilo, knapp 50 Prozent weniger. Die Tendenz ist, den digitalen Medien zum Trotz, steigend. Das bedeutet aber auch: Von fünf Bäumen, die weltweit gefällt werden, gehen heute zwei Bäume in die Produktion von Papier. Bäume aber haben eine wichtige Funktion bei der Regulierung des Klimas. Die Vernichtung der Wälder erhöht den CO_2 Ausstoß heute schon um 20 Prozent. Wir können die CO_2 Produktion reduzieren, die Bäume zu Freunden machen und nebenbei auch noch bis zu 60 Prozent an Energie und 70 Prozent Wasser einsparen. Umso mehr freue ich mich, dass die STAWAG hier mit gutem Beispiel vorangeht und einen wichtigen Beitrag für das Bewusstsein schafft. Das gibt auch Rückenwind für die Arbeit von Greenpeace. Dafür möchte ich mich auch noch mal bedanken.

STAWAG: Vielen Dank für dieses Gespräch.

Bernhard Heil, Greenpeace Aachen