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STAWAG startet LoRaWAN für Aachen

Erstellt am: 21.09.2020

Städte intelligent vernetzen, dafür steht LoRaWAN. Den Start dieser neuen Technologie hat die STAWAG heute bekannt gegeben.

Foto: Wilfried Ullrich, Vorstand der STAWAG, Henric Breuer, Geschäftsführer von 4traffic, und Frauke Burgdorff, Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, stellen am Theaterplatz die LoRaWAN-Technologie zur Messung von Verkehrsströmen vor. (Andreas Steindl)

LoRaWAN ist das Kürzel für Long Range Wide Area Network. Ein solches Netzwerk macht es möglich, bei einem sehr geringen Energieverbrauch Daten über lange Distanzen zu senden. „Innerhalb eines LoRaWAN-Netzwerkes kann man eine große Anzahl von Sensoren betreiben und deren Daten automatisiert verarbeiten“, erläutert Wilfried Ullrich, Vorstand der STAWAG. „Die potenziellen Anwendungsfälle für diese Technologie sind sehr vielfältig.“

Pilotvorhaben: Messung der Verkehrsströme

Als ein erstes Pilotvorhaben stellen Stadt und STAWAG ein Projekt am Theaterplatz vor, bei dem eine Überwachung von Verkehrsströmen im Mittelpunkt steht. „Wir brauchen gute Daten für die Verkehrswende, denn nur auf der Basis dieser objektiven Daten können wir die Entscheidungen gut abgewogen vorbereiten, die insbesondere bei der Umgestaltung unserer Straßenräume anstehen“, erläutert Frauke Burgdorff, Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität. Dank der neuen LoRaWAN-Technologie kann man nun messen, wie sich der motorisierte Individualverkehr rund um den Theaterplatz entwickelt. Dazu werden die Straßenlaternen der STAWAG in den benachbarten Straßen mit zwölf Sensoren ausgestattet. „Wir haben in der Franzstraße, in der Borngasse, in der Theaterstraße und in der Kapuzinerstraße Sensoren installiert, die die Verkehrsströme messen und die Daten über das LoRaWAN-Netz bündeln. Auf dieser Basis kann die Stadt Aachen ihre Schlüsse ziehen“, erläutert Henric Breuer, Geschäftsführer von 4traffic.

Netzwerk LoRaWAN vereinfacht Prozesse

„LoRaWAN-Netze sind sehr vielfältig und können dazu genutzt werden, Arbeitsabläufe und Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen“, erläutert Wilfried Ullrich. Die Sensoren können beispielsweise dazu dienen, Pegelstände zu messen oder den Schließstatus wichtiger Türen und Fenster zu beobachten. „20 verschiedene Anwendungsfelder untersuchen wir derzeit, mit denen wir die Stadt, Industrie- oder Gewerbekunden bei der Optimierung interner Prozesse unterstützen können.“ In der Energiewirtschaft kann LoRaWAN helfen, Verteilnetze und Rohrsysteme zu überwachen. Im Bereich der Fernwärme untersucht die STAWAG gerade die Möglichkeiten von Zählerfernauslesung.

Zum technischen Hintergrund von LoRaWAN

Ein LoRaWAN umfasst drei Komponenten: einen Node (Sensor), ein Gateway und einen Server. Das Gateway fungiert als Schnittstelle zwischen der verbrauchsminimierten LoRa-Funkübertragung und der leistungsstarken Internet-Anbindung zum Server. Die Reichweiten erstrecken sich von zwei Kilometer in Stadtgebieten bis zu 40 Kilometer in ländlichen Gebieten. Die Sensoren sind so effizient, dass die Batterien, die sie mit Strom versorgen, viele Jahre halten. In LoRaWANNetzen erfolgen alle Datenübertragungen verschlüsselt und sie erreichen auch Standorte, die über Mobilfunk nicht erreichbar sind. In der ersten Ausbaustufe basiert das Aachener LoRaWAN-Netz auf zehn Antennen und erreicht damit bereits eine gute Ausleuchtung des Stadtgebietes. Technischer Dienstleister des Netzwerkes ist das Aachener IT-Unternehmen regio iT.

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