Meine Stawag
Anmelden im Online-Service
Passwort vergessen Neu registrieren

Pressemeldungen

InhalteTelefonStandortNachricht
Seiteninhalte

Unser Kundenservice

0241 181-1222

Montag bis Freitag
7.30 Uhr bis 18 Uhr 

Unser Kundenzentrum

Lombardenstraße 12-22

52070 Aachen

Montag bis Freitag
7.30 Uhr bis 18 Uhr

Nachricht schreiben

Newsletter

Bestellen Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie besondere Informationen und Angebote!

Archäologen begleiten Baustelle am Markt

Erstellt am: 21.03.2019

Bei Kanalbauarbeiten unseres Netzbetreibers Regionetz GmbH am Markt ist eine vermutlich aus der Frühen Neuzeit – um 1500 nach Christus – stammende Mauer gefunden worden. Tiefere Grabungen an der Baustelle auf Höhe der Hausnummer 48/50 sollen in den kommenden Tagen Aufschluss darüber geben, ob sich dort römische Bebauungsreste finden lassen.

Arbeitsteilung: Regionetz-Bauleiter Pascal Kretzschmar (r.) und Projektleiterin Dr. Donata Kyritz vom Aachener Fachbüro „SK ArcheoConsult“ gehen der historischen Mauer am Marktplatz auf den Grund. Foto: Regionetz GmbH

„Der Markt ist ein eingetragenes Bodendenkmal“, erklärt Regionetz-Bauleiter Pascal Kretzschmar, „weshalb das Pflaster nur bei Baumaßnahmen von überwiegendem öffentlichem Interesse angerührt werden darf.“ Wie lange sich die ursprünglich auf eine Woche angelegten Arbeiten verzögern, sei derzeit noch nicht abzuschätzen. Ein Team von Archäologen will am Rande des Marktplatzes nun in gut fünf Meter Tiefe vordringen, um dort möglicherweise rund 1700 Jahre alte Relikte zu entdecken.

„Nach den Auffüllhorizonten erwarten wir Bebauungsreste aus dem zweiten und dritten Jahrhundert. Hier zählt jeder Zentimeter“, sagt Projektleiterin Dr. Donata Kyritz vom Aachener Fachbüro „SK ArcheoConsult“. Die Vermutungen der Archäologen stützen sich mitunter auf einen aufsehenerregenden Fund aus dem Jahr 2015, den sie wenige Meter vom jetzigen Fundort entfernt gemacht hatten: Ebenfalls nahe dem Marktplatz waren Reste eines römischen Wehrturms freigelegt worden. „Das spannendste Rätsel ist immer das, was man noch nicht kennt“, sagt Stadtarchäologe Dr. Markus Pavlovic.

Zurück zur Übersicht

top