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Gutes Ergebnis mit Kerngeschäft und erneuerbaren Energien

Erstellt am: 12.07.2017

Auch im Jahr 2016 schließt die STAWAG über Plan und mit einem sehr guten Ergebnis von 23,5 Millionen Euro vor Gewinnabführung ab. Zusätzlich zu Konzessionsabgaben in Höhe von 14,4 Millionen Euro für die Stadt Aachen kann das Unternehmen 19 Millionen Euro an die städtische Holding E.V.A. ausschütten. Die Umsatzerlöse lagen in 2016 mit rund 383 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.

„Unsere schon seit einigen Jahren verfolgte Wachstumsstrategie zahlt sich aus: Mit den neuen Geschäftsfeldern wie dem Ausbau der erneuerbaren Energien sowie unserem soliden Kerngeschäft mit Vertrieb und Netzbetrieb erzielen wir trotz gestiegener Vorsorge für die konventionelle Erzeugung ein sehr gutes Ergebnis“, unterstreicht Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG, bei der Vorstellung der Bilanz. „Während wir im letzten Jahr von Sondereffekten profitieren konnten, liegen wir nun wieder auf unserem üblichen, sehr guten Ergebnisniveau.“

Service für Kunden weiter ausgebaut

Die Verkaufsmengen für Gas und Wärme lagen aufgrund der leicht kühleren Witterung über denen des Vorjahres. Der Stromabsatz entsprach dem Durchschnitt. „Mit unserer starken Marke, exzellentem Service sowie neuen Produkten und Dienstleistungen möchten wir unsere treuen Kunden immer wieder aufs Neue begeistern“, stellt Wilfried Ullrich, Vorstand der STAWAG, heraus. „Dazu haben wir unser Vorteilsprogramm Klömpche weiter ausgebaut. Ab diesem Sommer werden wir uns bei unseren langjährigen Kunden darüber hinaus mit einem Treue-Bonus bedanken.“ Um dem zunehmenden Wettbewerbs­druck durch Online-Portale und Haustürgeschäfte begegnen zu können, hat die STAWAG eigene Direktvertriebsmaßnahmen ausgebaut. Mit einem neuen Online-Service und einer Neuauflage der Produkte Photovoltaikanlagen-Contracting und „Gasheizung zum Mieten“ baut der lokale Energieversorger den Service für seine Kunden weiter aus.

„Eine sichere und zuverlässige Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger ist das übergeordnete Ziel unserer Arbeit“, erläutert Ullrich. „Über 26 Millionen Euro investieren wir daher jährlich in die Instandhaltung der rund 6.500 Kilometer langen Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmenetze.“ Hinzu kommen noch knapp 14 Millionen Euro, die der Energieversorger im Auftrag der Stadt Aachen für den Erhalt der Abwassernetze aufwendet. Zum Jahresanfang 2018 planen die STAWAG und die EWV, Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, Stolberg, die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft, die alle Aufgaben rund um Bau und Betrieb der Netze in Aachen und der Städteregion bündelt. Die Vorbereitungen für diese Kooperation laufen derzeit auf Hochtouren, die letzten Gremienentscheidungen stehen noch vor den Sommerferien an.  

Ökostrom für Aachen

Während die konventionellen Kraftwerksbeteiligungen aufgrund der niedrigen Strompreise an der Börse weiter das Ergebnis belasten, entwickeln sich die erneuerbaren Energien zu einem starken Geschäftsfeld der STAWAG. „Derzeit investieren wir vor allem in Windenergie onshore: Wir haben schon 15 Windparks bundesweit in Betrieb und konnten in der letzten Zeit etliche regionale Windparks verwirklichen. Seit Jahresanfang ist der Windpark Simmerath am Netz, die Windparks im Aachener Norden und in Monschau-Höfen sind mit je fünf Windkraftanlagen im Bau“, erläutert Dr. Peter Asmuth. Noch in diesem Jahr werden weitere Windkraft-Standorte in Bergheim, Linnich und im Münsterwald vorangebracht. Die STAWAG verfolgt das Ziel, im Jahr 2020 die gleiche Menge grünen Strom in eigenen Ökostrom-Anlagen zu erzeugen, wie die Aachener Privat- und Gewerbekunden verbrauchen. „Die Zielmarke einer Jahresproduktion von 600 Millionen Kilowattstunden grünen Strom haben wir jetzt schon zur Hälfte erreicht,  in 2018 werden wir voraussichtlich bei 70 Prozent liegen“, verdeutlicht Asmuth.

Auch die Aktivitäten außerhalb der Stadt Aachen zahlen sich aus: „Sowohl unsere Beteiligung an den Stadtwerken Lübeck als auch unser Engagement in Rösrath, Wachtberg und Ruppichteroth sind sehr positiv. In Rösrath konnten wir zum Jahresanfang nun auch den Stromnetz­betrieb übernehmen, in Wachtberg wird dies Anfang nächsten Jahres der Fall sein: Gerade der Netzbetrieb ist ein wichtiger Pfeiler der Stadtwerke-Gründungen“, ergänzt Asmuth.

Engagement für Nachhaltigkeit und die Region

Die STAWAG hat wie in den Vorjahren intensiv in Forschung, Entwicklung und Innovation investiert: Im letzten Jahr konnte das Energieunternehmen das Forschungsprojekt Smart Area abschließen. „In dem Projekt haben wir gemeinsam mit zwölf anderen Partnern wie den Aachener Hochschulen untersucht, wie die erneuerbaren Energien mit ihren schwankenden Einspeisungen optimal in das Stromnetz integriert werden können. So machen wir das Stromnetz zukunftsfähig“, so Becker. 

„Wir sind davon überzeugt, dass die Elektromobilität weiter an Fahrt gewinnen wird, da sie eine geräusch- und emissionsarme Mobilität ermöglicht und somit für Großstädte immer wichtiger wird“, sagt Becker. „Mit unserer Ladeinfrastruktur möchten wir diese Technologie nach vorne bringen. Bis zum Jahresende werden wir die Anzahl der Ladesäulen für E-Autos von 32 auf 47 Ladesäulen erhöhen. Darüber hinaus unterstützen wir zukünftig ein Verleihsystem für E-Bikes, das zu einer modernen, urbanen Mobilität beitragen wird.“ Für Kunden stellt die STAWAG weiterhin ein Förderprogramm für Energiesparen und Energieeffizienz zur Verfügung, das im Bereich Elektromobilität die Anschaffung von E-Autos, E-Bikes und Wandladestationen fördert.

„Die Lebensqualität in der Kaiserstadt liegt uns besonders am Herzen. Im vergangenen Jahr haben wir über 210 Initiativen und Projekte unterstützt und erstmals den Online-Wettbewerb STAWAG Alaaf aufgelegt, bei dem wir Vereine, Einzelinitiativen und Schulen mit Wurfmaterial für den Karneval ausgestattet haben“, beschreibt Ullrich. Darüber hinaus hat der Energieversorger mit der Unterstützung von „Aachen leuchtet“ ein sichtbares Zeichen für den Wissenschaftsstandort Aachen gesetzt.

Der Aachener Energieversorger, dessen Unternehmensgeschichte im  Jahr 1838 beginnt, feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag als Aktiengesellschaft. Eine Mannschaft von derzeit 685 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der wichtigste Erfolgsfaktor des kommunalen Energieversorgers. In diesem Jahr wurde auch die Nachfolge von Dr. Peter Asmuth geregelt, der Ende April 2018 altersbedingt ausscheiden wird: Dr. Christian Becker, seit knapp zehn Jahren Vorstand, und Wilfried Ullrich, seit April 2017 als Vorstand im Amt, werden dann das Vorstandsduo darstellen. Auch dank einer positiven Geschäftsentwicklung schaut der Vorstand zufrieden auf die kommenden Jahre, er erwartet für 2017 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.  

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