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Projektstart „ALigN“: Massiver Ausbau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge geplant

Erstellt am: 21.12.2018

Mit Unterstützung aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ des Bundes wird die Stadt Aachen in den nächsten beiden Jahren rund 475 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aufbauen. „Wir sind damit gut gerüstet für den Hochlauf der Elektromobilität, der gerade begonnen hat“, sagte Oberbürgermeister Marcel Philipp anlässlich des Starts des Projektes „ALigN“, der heute Nachmittag (20. Dezember) im Rathaus vollzogen wurde.

Mit Unterstützung aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ des Bundes wird die Stadt Aachen in den nächsten beiden Jahren rund 475 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aufbauen. „Wir sind damit gut gerüstet für den Hochlauf der Elektromobilität, der gerade begonnen hat“, sagte Oberbürgermeister Marcel Philipp anlässlich des Starts des Projektes „ALigN“, der heute Nachmittag (20. Dezember) im Rathaus vollzogen wurde.

Nicht nur im öffentlichen Raum
Die Ladeinfrastruktur soll nicht nur im öffentlichen Raum installiert werden, sondern auch in halböffentlichen und privaten Bereichen. So können sich auch Unternehmen bei der Stadt Aachen melden, wenn sie ihre Dienstflotten elektrifizieren möchten und Ladeinfrastruktur benötigen. Angesprochen sind insbesondere Handwerksbetriebe, Taxen, Pflege- und Paketdienste, die täglich eine hohe Zahl von Fahrten im Innenstadtbereich leisten. „Ziel des Projektes ist die Senkung der Stickstoffdioxidbelastung in Aachen“, so der Oberbürgermeister. „Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen Elektrofahrzeuge zu teilen, denn es ist auch vorgesehen, Maßnahmen zum Flottenmanagement umzusetzen.“

Die RWTH Aachen ist Partner in dem Projekt, in dem es neben der Errichtung von
Ladeinfrastruktur auch um eine optimale Auslastung der Verteilnetze geht. „Wir
demonstrieren, wie sich mit Solid-State-Transformatoren und Batteriespeichern, die
verfügbare Ladeleistung an den Ladesäulen über die aktuelle Kapazität des
Stromversorgungsnetzes hinaus erhöhen lässt.“, erläuterte Prof. Dr. Rik W. De
Doncker vom Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Betrieb der Ladeinfrastruktur
Die STAWAG ist über den Betrieb der Ladeinfrastruktur in das Forschungsprojekt
eingebunden. Sie hat bereits 90 Ladepunkte in Aachen aufgebaut. „Wir
unterstützen das Projekt tatkräftig mit unserer zehnjährigen Erfahrung im Betrieb
und Aufbau von Ladeinfrastruktur“, sagte Wilfried Ullrich, Vorstand der STAWAG.
„Das Interesse an Elektromobilität ist in jüngster Zeit stark gestiegen, das merken
wir deutlich in unserem neuen E-Store am Kapuzinerkarree.“
Das Projekt hat eine Laufzeit bis Ende September 2020. Das Volumen beträgt für
RWTH und Stadt Aachen zusammen 6,8 Millionen Euro, davon knapp 5,4 Mio. für
die Stadt Aachen. Die Förderquote beträgt 100 Prozent. Weitere fünf Partner sind
Teil des Projektes. Unternehmen, die ein Interesse an der Elektrifizierung ihrer
Dienstflotten haben können sich per E-Mail unter
elektromobilitaet@mail.aachen.de bei der Stadt Aachen melden.

„Große Aussicht auf verwertbares Ergebnis“
Die Fördermittel stammen aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Bei der Antragstellung wurden die ALigN-Projektpartner unterstützt durch das
Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. „Wir fördern
deutschlandweit insgesamt 15 Projekte. Dabei wurden solche Kommunen
ausgewählt, deren Projekte die größte Aussicht auf ein verwertbares Ergebnis
haben. Aachen hat gute Voraussetzungen, weil es schon sehr viel im Bereich der
Elektromobilität gearbeitet hat“, erläuterte Dr. Bernd Bauche, Gruppenleiter beim
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
 

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