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Historie

Historie

Die STAWAG ist ein Unternehmen mit langer Tradition und klarer Zukunftsorientierung. Die wichtigsten Eckdaten der Energie- und Wasserversorgung der Stadt Aachen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

  • 2015

    2015

    Ab Februar erhalten rund 10.000 Aachener Haushalte Windenergie aus dem ersten rein kommunalen Offshore-Windpark Europas, der Mitte 2014 nahe der Nordseeinsel Borkum in Betrieb genommen werden konnte.

    Das dreijährige Projekt zu econnect Germany erlebte seinen erfolgreichen Abschluss. Ziel des Projektes war es, Elektromobilität in intelligente Stromnetze einzubinden und diese mit Informations- und Kommunikationstechnologie zu überwachen. Für das Dreiländereck ging dabei die Datendrehscheibe e-clearing.net hervor, die international genutzt werden kann und die das Laden von Elektrofahrzeugen auch bei grenzüberschreitenden Fahrten erleichtert. 

    Im Zuge einer Renovierung von vier Wohnhäusern im Wiesental hat die STAWAG gemeinsam mit der gewoge AG ein Pilotprojekt der Nutzung von Abwasserwärme durchgeführt. In mehr als 120 Aachener Wohnungen wird diese Form der klimafreundlichen Beheizung nun genutzt.

    Der neue STAWAG-Sportpreis bietet Kinder- und Jugend-Sportvereinen die Möglichkeit, sich auf Geldpreise und Trikotsätze zu bewerben, die die STAWAG finanziert. Das Publikum entscheidet dann, welche Gruppe den Zuschlag erhält. Außerordentliches Engagement von Vereinen wird zudem noch durch einen Jurypreis ausgelobt.

    Die Auszubildenden der STAWAG sind im September gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen aktiv. An einem Arbeitsnachmittag packen sie gemeinsam an und bauen Gartenmöbel für das Zentrum sozialer Arbeit in Burtscheid. Bereits im Mai sammelten die Mitarbeiter der STAWAG Sachspenden für Flüchtlinge. In der Vorweihnachtszeit werden die Mitarbeiter der STAWAG dann Kartons mit Lebensmitteln und Gebäck bepacken können. Die Aachener Tafel wird diese den Aachener Flüchtlingen übergeben.

  • 2014

    2014

    Zum Karlsjahr schließt die STAWAG eine Bildungspartnerschaft mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, die Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu Karl dem Großen, dem frühen Mittelalter und der Stadtarchäologie Aachens eröffnet. Anhand eines Museumskoffers und museumspädagogischer Anleitung, sowie einem Sommerferienprogramm und dem Geschichtslabour im Centre Charlemagne werden Kinder und Jugendliche zum kreativen Entdecken angeleitet. 

    Im Rahmen des europäischen Projekts CIVITAS DYN@MO hat die STAWAG gemeinsam mit dem Projektpartner cambio Carsharing eine Wohnanlage mit einer Photovoltaikanlage, zwei Elektrofahrzeugen und einer Radabstellanlage mit einer Ladebox für Pedelec-Akkus versorgt. Dabei speist sich die Energie des Elektrofahrzeugs aus der Solarenergie vom Dach des Wohnhauses. Mobilität, Energie und Informationstechnologie werden so miteinander vernetzt.

    Innerhalb eines Bundesforschungsprojekts erhalten zehn Privatkunden der STAWAG für je ein halbes Jahr ein Elektrofahrzeug für den alltäglichen Gebrauch. Hierdurch wird die Verknüpfung von Smart Home im Privathaushalt mit Smart Grid auf Unternehmensseite realisiert.

    Im Kontext von econnect Germany nimmt die STAWAG im November die bundesweit erste Schnellladestation für Elektrofahrzeuge auf einem öffentlichen Supermarkt-Parkplatz in Betrieb. Während eines halbstündigen Einkaufs kann das Elektrofahrzeug hier für eine Reichweite von 50 bis 70km aufgeladen werden.

  • 2013

    2013

    Im Rahmen des Forschungsprojektes Smart Area Aachen nimmt die STAWAG im Oktober den ersten regelbaren Ortsnetztransformator in Aachen in Betrieb und testet ihn in einem Feldversuch. Der neue Transformator hat weitreichende Möglichkeiten zur Spannungsregelung und kann so einen weiteren, teuren Netzausbau vermeiden helfen bzw. zeitlich nach hinten schieben.

    Pünktlich zu den Solartagen stellt die STAWAG „Sun – Das Photovoltaikportal der STAWAG“ vor. Es bietet die Möglichkeit, eine Solaranlage für das Eigenheim online zu planen und bei der STAWAG zu pachten.

    Die STAWAG beteiligt sich Stadtwerken Lübeck. Der Verkauf der Gesellschaftsanteile wird im August abgeschlossen und vertraglich fixiert: Der Anteil von 25,1 Prozent, der bislang bei DONG Energy lag, geht nun an die STAWAG.

    Die Gemeinde Wachtberg im Rhein-Sieg-Kreis hat sich für eine eigene Versorgungsgesellschaft entschieden: Die enewa, Energie + Wasser Wachtberg, geht hervor aus den Gemeindewerken Wachtberg, AöR, und versorgt einen Großteil der Wachtberger Bürger seit dem 1. Januar 2013 mit Trinkwasser. Die STAWAG ist dabei strategischer Partner und mit 49 Prozent an der enewa GmbH beteiligt.

  • 2012

    2012

    Im März schließen die STAWAG und und das Aachener CarSharing -Unternehmen die Testphase für Elektroautos ab. Nach positiver Resonanzen der cambio-Kunden, die das von der STAWAG zur Verfügung gestellte Fahrzeug testeten, sind Elektroautos nun fester Bestandteil des Aachener CarSharings.

    Ende März entscheidet der Aufsichtsrat der STAWAG: Dr. Peter Asmuth und Dr. Christian Becker bleiben für weitere fünf Jahre Vorstand der STAWAG.

    Im September gewinnt das gemeinsam von der Stadt Aachen und der STAWAG entwickelte, „Energieeffizienz-Konzept“ den ersten Preis bei einem Wettbewerb der Deutschen Energie-Agentur.

    Im November ändert die STAWAG ihr Aussehen und zeigt sich in leuchtendem Orange. Mit dem neuen Erscheinungsbild hält sie an traditionellen Stärken fest, entwickelt sich aber gleichzeitig weiter. Ob Broschüren, Flyer, die Internetseite stawag.de oder die Kundenzeitung STA®: Sämtliche Publikationen der STAWAG präsentieren sich übersichtlich und klar strukturiert im neuen Design, um Service und Information für Aachener Bürgern in Zukunft noch besser machen zu können.

    Im Dezember startet die STAWAG den Feldversuch „Smart Watts“, bei dem 250 Kunden der STAWAG intelligente Zählersysteme testen, die in einigen Jahren fester Bestandteil unseres Alltags sein sollen. Die Zähler sind mit einer Speicher- und Kommunikationseinheit versehen. Diese erfasst Messdaten und übermittelt Zählerstände automatisch an die STAWAG. Mit Hilfe einer App kann der Kunde seinen Verbrauch permanent selbst überwachen. Das ambitionierte Zukunftsprojekt wird auch 2013 fortgeführt.

  • 2011

    Im Februar führt die STAWAG ein neues Förderprogramm ein und belohnt damit besondere Energiesparer. Wer das Stromsparziel von mindestens zehn Prozent im Jahr erreicht, erhält zum einen eine Prämie von 100 Euro und hat zum anderen auch seine Stromrechnung gesenkt.

    Ab April bietet die STAWAG ein neues Ökostrom-Produkt an: StromSTA® Ökoplus. Der Ökostrom besteht zu 100 Prozent aus Wind- und Wasserkraft und trägt das ok-power-Gütesiegel – vergeben von der Verbraucherzentrale NRW, dem WWF und dem Öko-Institut.

    Anfang Mai wurde das energieeffizienzKONZEPT Aachen nach fünf Jahren erfolgreich abgeschlossen. Es war Deutschlands erstes kommunales Effizienzkonzept und ein Kooperationsprojekt der Stadt Aachen und der STAWAG.

    Im Mai nimmt die STAWAG ein neues Netzleitsystem für die Zentralwarte in Betrieb. Damit ist sie auch weiterhin 365 Tag im Jahr rund um die Uhr den Betrieb den Betrieb der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze und der Anlagen der STAWAG sowie die Übergabestellen aus den Netzen im Umland.

    Die STAWAG stellt dem Aachener Carsharing-Anbieter cambio kostenfrei ein Elektro-Fahrzeug für zur Verfügung. Ab Juli 2012 können interessierte cambio-Kunden das Elektro-Auto testen.

    Die STAWAG bekommt zwei neue Maskottchen: Der Hund Watts und der Kater Volts ziehen ins Energiehaus der STAWAG ein und unterstützen die Schulkooperation bei ihrer täglichen Arbeit.

  • 2010

    Gemeinsam mit der Stadt Aachen hat die STAWAG im Juni 2010 weitere Straßenzüge mit einer innovativen LED-Beleuchtung ausgestattet.

    Im August haben die Beteiligten der Forschungsprojekte „E-Aix: Elektromobiles Aachen“ und „Smart Wheels – IKT für Elektromobilität“ Aachen zur Modellregion für Elektromobilität erklärt. Am 25. August findet das 1. Aachener Zukunftsforum Elektromobilität statt, das die STAWAG, die FEV Motorentechnik GmbH, die RWTH Aachen und die Stadt Aachen ausgerichtet haben.

    Zehn zu Elektro-Autos umgerüstete Fiat 500 haben im September die Fahrt für die Forschung aufgenommen. Sie wurden an vier Partner aus dem Forschungsprojekt Smart Wheels für einen Feldversuch übergeben: Die RWTH Aachen, das FIR, Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V., die STAWAG sowie die Stadtwerke Duisburg AG.

    Im Oktober präsentiert die STAWAG ein neuartiges Elektrofahrzeug und die ersten Ladestationen im öffentlichen Raum: die mia, ein neu entwickeltes Stadtauto mit reinem Elektroantrieb.

    Die smartlab Innovationsgesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen der STAWAGder Duisburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft und der Stadtwerke Osnabrück AG, gibt im November den offiziellen Startschuss für ihr gemeinsames Ladenetz der Elektromobilität: „ladenetz.de – erfahre die Zukunft“.

    Die letzte Quecksilberdampflampe wird in Aachen im Dezember außer Betrieb genommen und durch eine moderne und hocheffiziente Leuchte ersetzt.

    Im Dezember kündigt die STAWAG eine Beteiligung an dem Offshore-Windpark Borkum-West II an. Dort wird ab 2012/2013 klimafreundlicher Strom für insgesamt 200 000 Haushalte erzeugt.

  • 2009

    Die STAWAG und die Stadt Aachen schließen einen neuen Konzessionsvertrag ab.Dieser legt fest, dass die STAWAG für die nächsten 20 Jahre die Zuständigkeit für die Versorgung des gesamten Stadtgebiets mit Strom, Gas, Wasser und Wärme trägt.

    Im Mai wird die erste öffentliche Elektro-Tankstelle Aachens, betrieben von der STAWAG, eröffnet. Die E-Tankstelle befindet sich vor dem Super C der RWTH Aachen.

    Im September speist die STAWAG in Kerpen Bio-Erdgas in das Erdgasnetz von Thyssengas ein.

    Pilotversuch mit intelligenten Zähler in Aachen gestartet.

    Die STAWAG nimmt in einem Aachener Dreifamilienhaus die erste Brennstoffzelle für die gekoppelte Erzeugung von Wärme und Strom in Betrieb. Bei dem Projekt handelt es sich um einen Pilotversuch der STAWAG, der WINGAS GmbH & Co. KG aus Kassel und des Anlagenherstellers HEXIS AG.

  • 2008

    Die STAWAG und die Stadt Aachen halten ihre Zusammenarbeit im Rahmen des energieeffizienzKonzeptes vertraglich fest.

    Das gemeinsame Konzept zielt auf die Steigerung der Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden, Privathaushalten und Gewerbe ab.

    Seit August bringt die STAWAG eine eigene Kundenzeitschrift heraus. Der STA® wird viermal im Jahr an alle Aachener Haushalte ausgeliefert und informiert über Themen und Trends im Bereich der Energieeffizienz und des Energiesparen.

    Die STAWAG Solar GmbH wird gegründet.

    Der erste Kunstkalender der STAWAG Aachen(er) Art ist geplant wird 2009 ins Leben gerufen werden.

  • 2007

    Eröffnung der ersten Tankstelle für Bioethanol in der Region Aachen auf dem STAWAG-Gelände an der Lombardenstraße.

    Inbetriebnahme des neuen Gas- und Dampfkraftwerkes der Trianel in Hamm. Die STAWAG ist mit einer "Kraftwerksscheibe" von rund 140 Megawatt Leistung zweitgrößter Anteilseigner. Das in technologischer wie ökologischer Hinsicht modernsten Standards entsprechende Kraftwerk hat eine Leistung von 850 Megawatt und einen Wirkungsgrad von fast 58 Prozent. Pro Jahr können im GuD-Kraftwerk in Hamm rund 6,4 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt werden, genug für etwa eine Million Haushalte.

    Die STAWAG feiert am 11. Dezember 2007 ihren 40. Geburtstag.

  • 2006

    Gründung der STAWAG Abwasser GmbH

    Das Personal und das Kanalnetz gehen von der Stadt Aachen an die STAWAG über.

    In Straelen und in Kerpen beginnt die STAWAG mit dem Bau von Bio-Erdgas-Anlagen. Es handelt sich dabei um innovative Verfahren zur Nutzung regenerativer Energie, für die es in Deutschland keine Vorbilder gibt. In Straelen speist die STAWAG seit Dezember 2006 das erste Bio-Erdgas ins nordrhein-westfälische Erdgasnetz ein.

    Gemeinsam mit anderen Stadtwerken tritt die STAWAG aus dem Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) aus.

    Eröffnung des STAWAG-Energiehauses im Floriansdorf, welches im ersten Jahr von 525 Schülerinnen und Schülern aus der Primar- und Orientierungsstufe besucht wird.

    Im Zuge einer gemeinsamen Initiative der STAWAG und der Stadt Aachen wird im Oktober erstmalig der Aachener Energiepreis verliehen.

    Auszeichnung der STAWAG mit dem Deutschen Solarpreis.

  • 2005

    Einführung der rollierenden Jahresabrechnung, um den Kunden kürzere Bearbeitungszeiten im Kundenservice zu schaffen, für die Mitarbeiter gibt es eine Entzerrung der bisher hohen Arbeitsbelastung um den Jahreswechsel.

    Innovative Technik für die Trinkwasseraufbereitungsanlage Roetgen: Die neue Anlage mit Membranfilter trennt auch Kleinstpartikel wie Bakterien und Viren aus dem Rohwasser.

  • 2004

    Gründung der STAWAG Netz GmbH im Rahmen des Unbundling: Nach EU-Vorgabe und nach den Bestimmungen des Energiewirtschaftsgesetzes müssen die Energieversorger zugunsten von mehr Wettbewerb den Geschäftsbereich Netzbetrieb (Strom und Gas) von den Bereichen Erzeugung und Vertrieb trennen.

  • 2003

    Die STAWAG gründet die Abrechnungsgesellschaft Factur Billing Solutions GmbH, um sich auf die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen vorzubereiten und zugleich die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

    Die STAWAG Energie GmbH wird ins Leben gerufen, sie ist für die unternehmenseigene Energieerzeugung zuständig.

    Premiere für das Aachener Anwenderforum zum Thema Bioenergie, eine Veranstaltung für die Fachöffentlichkeit .

    Im September geht bei Missio das erste Pflanzenöl-BHKW Aachens in Betrieb.

    Im Oktober eröffnet die STAWAG in der Lombardenstraße die erste Erdgas-Tankstelle in Stadt und Kreis Aachen.

  • 2002

    Erstmals finden die Aachener Solartage statt, gemeinsam mit Fachunternehmen aus der Energie- und Heizungsbranche sowie Institutionen wie der Verbraucherzentrale und dem Umweltamt informiert die STAWAG die Bürgerinnen und Bürger über die Nutzung solarthermischer Anlagen. Aufgrund der Resonanz finden die Solartage nun jährlich statt.

    Das Wasserlabor der STAWAG wird zertifiziert, es kann jetzt auch nach außen als Dienstleister tätig werden.

  • 2001

    Errichtung der zweitgrößten Photovoltaik-Anlage Aachens auf dem Dach der ASEAG-Bushallen.

  • 1901 - 2000

    2000

    Um sich den Herausforderungen der liberalisierten Strommärkte gestärkt stellen zu können, gründet die STAWAG zusammen mit anderen deutschen und niederländischen Stadtwerken die kommunale Energiehandelsgesellschaft Trianel European Energy Trading GmbH mit Sitz in Aachen. Mit der Idee, Kräfte im Energiemarkt zu bündeln und die Unabhängigkeit von Stadtwerken im Wettbewerb zu sichern, hat Trianel den Grundstein für ein bis heute anhaltendes Wachstum gelegt.

    Umbau und Modernisierung des Kundenzentrums: Speziell ausgebildete Fachkräfte bieten Informationen zu den vielfältigen Themen des Umweltschutzes, wie Wärmedämmung oder moderne Heizungstechnik, an.

    Initiierung des Lichtprojekts Aachen durch die STAWAG: Das Rathaus und das Theater Aachen werden eindrucksvoll illuminiert, es folgen weitere Gebäude.

    1997

    Erstmals ist die STAWAG mit einer eigenen Homepage im Internet präsent. Kunden und Interessenten können sich über Verträge für Versorgungsdienstleistungen informieren, Broschüren anfordern oder den Bezug von Versorgungsleistungen nach einem Wohnungswechsel ummelden. Die Website wird für die Kunden kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt.

    Gründung der WAG, Wassergewinnungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel mbH, zusammen mit dem WdKA (Wasserwerk des Kreises Aachen). Die STAWAG ist jetzt der alleinige Versorger mit Querverbund im Stadtgebiet.

    1995

    Einführung eines Umlagemodells zur kostendeckenden Vergütung von Solar- und Windstrom im Auftrag des Stadtrats. Dieses "Aachener Modell", das von vielen Aachener Initiativen und Privatpersonen getragen wurde, wird später bundesweit als Vorbild für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bekannt.

    1994

    Entscheidender Fortschritt beim Ausbau der Fernwärme: Nach mehrjährigen Verhandlungen kommen STAWAG und die RWE Energie AG zu einem Abschluss, der die Auskopplung aus dem Kraftwerk Weisweiler auch wirtschaftlich interessant macht. Vorteil ist, dass keine zusätzlichen Emissionen im Aachener Talkessel anfallen. Bau einer fast sechs Kilometer langen Transportleitung von der Fernwärmeübernahmestation Strangenhäuschen über die Krefelder Straße in die Innenstadt. Mit dem Großprojekt "Fernwärmeschiene Aachen" und dem Anschluss des Kernbereichs der RWTH Aachen schließt die STAWAG 1996 die Neustrukturierung der Fernwärmeversorgung ab. Aachen hat mittlerweile eine vorbildliche Fernwärmeversorgung auf der Basis der Kraft-Wärme-Kopplung, die nahezu ohne Emissionen im Aachener Talkessel auskommt.

    1990

    Mit ihrer individuellen, computergestützten Energieberatung bietet die STAWAG einen wichtigen Beratungsservice für alle Bürgerinnen und Bürger an. Vergrößerung des hauseigenen Wasserlabors.

    1991

    Inbetriebnahme der zweiten, auch international Aufsehen erregenden Photovoltaik-Anlage mit neuartigen Photovoltaik-Modulen in die Glasfassade des Verwaltungsgebäudes.

    1989

    Der Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages mit der Stadt Aachen legt fest, dass die STAWAG für die Versorgung des gesamten Stadtgebietes mit Strom, Gas und Wasser für die nächsten 20 Jahre zuständig ist.

    Um die Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht zu untersuchen, errichtet die STAWAG auf dem Dach einer ihrer Werkstätten erstmals eine Photovoltaik-Anlage. Der Betrieb wird wissenschaftlich begleitet.

    Umbau des Heizwerks Rahe in Laurensberg zum ersten Blockheizkraftwerk der STAWAG. Die bei den Verbrennungsmotoren auftretenden Verluste werden zur Erzeugung von Fernwärme genutzt. Mit der Anlage sammelt die STAWAG Erfahrungen mit der energiesparenden und umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplung, die bis heute einen zentralen Bestandteil der Energiestrategie des Unternehmens bildet.

    1987

    Beginn der Förderung regenerativer Energien von der STAWAG: In der Druckregelanlage Schmithof wird eine Wasserkraftanlage errichtet, die den überschüssigen Druck des Talsperrenwassers in elektrische Energie umwandelt. Diese Pionierarbeit prägt die Strategie des Unternehmens bis heute entscheidend.

    1985

    Um eine neue Erdgasqualität mit einem höheren Brennwert einführen zu können, muss die STAWAG innerhalb eines Jahres über 110 000 Gasgeräte in rund 60 000 Aachener Haushalten umrüsten. Die Monteure beseitigen auch kostenlos kleinere Mängel an den vorhandenen Geräten. Am 1. April 1986 strömt erstmals das um 17 Prozent ergiebigere "Erdgas H" zu den Kunden.

    Die STAWAG übernimmt die Anlagen der ebv-fernwärme gmbh aachen.

    1984

    Die Werkstankstelle der STAWAG ist die erste Tankstelle in Aachen, die bleifreies Benzin anbietet.

    1982

    Inbetriebnahme der Wehebachtalsperre, die STAWAG befördert das Rohwasser aus der Talsperre mit Hilfe einer Pumpstation zur neu erbauten Trinkwasseraufbereitungsanlage Hitfeld.

    1981

    Die Verlegung eines 110-Kilovolt-Kabels zwischen den Umspannwerken Goebbelgasse und Rothe Erde schließt den Hochspannungsring um Aachen. Durch die ringförmige Anordnung der Hochspannungsleitung können Gebiete, die bei einer Störung von Stromausfall betroffen wären, von einem anderen Punkt der Ringleitung weiter versorgt werden.

    1980

    Bau eines dritten Gashochdruckspeichers am Grünen Weg: Aus den 1964 entstandenen "Zwillingen" werden "Drillinge". Mit den zusätzlichen Kapazitäten reagiert die STAWAG auf den steigenden Verbrauch, die Gaskugeln dienen zum Ausgleich von Bedarfsspitzen. Für die Bürgerinnen und Bürger werden sie zum Wahrzeichen.

    1977

    Einrichtung und Inbetriebnahme einer großen und modernen Ausbildungswerkstatt mit allen erforderlichen Maschinen, Geräten und Messplätzen. Die Werkstatt wird in enger Zusammenarbeit mit u. a. der Industrie- und Handelskammer geplant.

    Die 1974 wegen Störanfälligkeit abgeschaltete Wettersäule auf dem Dach des städtischen Verwaltungsgebäudes am Bahnhof wird von der STAWAG übernommen und instand gesetzt. Sie war 1958 errichtet worden, nachdem ein Reisender aus Aachen eine solche Anlage in New York entdeckt hatte. 1983 tauscht die STAWAG die Anlage gegen eine neue aus.

    Bau der Wehebachtalsperre am Rand der Eifel bei Schevenhütte. Als Mitglied im Talsperrenverband Eifel-Rur beteiligt sich die STAWAG am Bau.

    1976

    Die STAWAG setzt zum ersten Mal elektrisch betriebene Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark ein, drei batteriebetriebene Kleintransporter. 1985 wird der "City-Stromer" in Dienst gestellt, ein elektrisch angetriebener VW-Golf, der Botenfahrten im Stadtgebiet erledigt. Bis heute stattet die STAWAG ihren Fuhrpark mit möglichst emissionsarmen Fahrzeugen aus.

    1975

    Die STAWAG nimmt ihre Zentralwarte in Betrieb. Dieses elektronische Kontroll- und Steuerzentrum ist das erste seiner Art in Deutschland. Die Versorgungsbereiche Strom, Gas und Wasser können zentral überwacht und gesteuert werden.

    1974

    Fertigstellung des Wasserwerks Reichswald bei Verlautenheide.

    1973

    Einführung der Jahresablesung anstelle der bisherigen zweimonatlichen Zählerablesung.

    1972

    Auf dem Düsbergkopf im Aachener Wald nimmt die STAWAG einen neu erbauten Trinkwasserbehälter in Betrieb.


    Die Stadt Aachen gründet die Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen (E.V.A.).

    1970

    Umstellung der Gasversorgung von dem aus Steinkohle erzeugten Kokereigas auf Erdgas, am 26. Oktober erlischt die letzte Gaslaterne in Aachen.

    1967

    Der kommunale Eigenbetrieb "Stadtwerke" wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt: Am 11. Dezember ist die Geburtsstunde der STAWAG, Stadtwerke Aachen AG. Das Aktienkapital bleibt in den Händen der Stadt. Vorstandvorsitzender wird Dr. Ing. Heinz Papen, bis dahin Beigeordneter der Stadt und Werkleiter der Stadtwerke.

    1938

    Aus den Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerken werden die Stadtwerke Aachen, die fortan als städtischer Eigenbetrieb, Amt 61, zentral arbeiten.

    1912

    Nachdem die Stadt das Gaswerk von der englischen Gesellschaft übernommen hat, werden Strom-, Gas- und Wasserversorgung einer gemeinsamen Verwaltung unterstellt und firmieren als Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke der Stadt Aachen.

    1901

    Die Stadt übernimmt die Aachener Elektrizitätsversorgung von der Firma Schuckert & Co.

  • 1838 - 1893

    1893    

    Im Auftrag der Stadt Aachen nimmt die Firma Schuckert & Co. die offizielle Abgabe von elektrischer Energie aus dem Kraftwerk Borngasse auf. Historie

    Die STAWAG ist ein Unternehmen mit langer Tradition und klarer Zukunftsorientierung. Die wichtigsten Eckdaten der Energie- und Wasserversorgung der Stadt Aachen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

    1880

    Mit der Inbetriebnahme des Grundwasserwerks Eicher Stollen, eines Wasserbehälters und eines Leitungsnetzes von mehr als 55 km Länge beginnt die zentrale Wasserversorgung der Stadt Aachen.

    1838

    Die Gas-Erleuchtungsanstalt, von der englischen Imperial Continental Gas-Association (London) gegründet, errichtet das erste Gaswerk der Stadt und beginnt mit der Beleuchtung der Straßen.