Meine Stawag
Anmelden im Online-Service

Feststelltaste ist aktiviert.

Passwort vergessen Neu registrieren
Erfrischend klar!

Wasser

TelefonStandortNachricht

Unser Kundenservice

0241 181-1222

Montag bis Freitag
7.30 Uhr bis 18 Uhr 

Unser Kundenzentrum

Lombardenstraße 12-22

52070 Aachen

Montag bis Mittwoch, Freitag
9.30 Uhr bis 15 Uhr
Donnerstag
9.30 Uhr bis 18 Uhr

oder nach telefonischer Terminvereinbarung

Hinweis:

Es gilt die 2G-Regel: Besucher:innen müssen beim Betreten einen Impfnachweis oder einen Nachweis der Genesung vorzeigen.

Nachricht schreiben

Newsletter

Bestellen Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie besondere Informationen und Angebote!

Wasser für Aachen

Ob als Durstlöscher oder für die Zubereitung von Speisen: Mit unserem Wasser erhalten Sie stets frisches und sauberes Trinkwasser. Es bietet eine nachweisbar hervorragende Wasserqualität, die wir ständig für Sie überprüfen.

Rund ein Fünftel unseres Wassers stammt aus eigenen Grundwasserwerken im Stadtgebiet. Den Rest beziehen wir von unserer Tochtergesellschaft WAG (Wassergewinnungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel mbH). Die WAG nutzt das Wasser des Talsperrensystems von Dreilägerbachtalsperre, Kalltalsperre sowie der Obersee Rurtalsperre und bereitet es in den Trinkwasseraufbereitungsanlagen Roetgen und Wehebachtalsperre auf. Im südlichen Stadtgebiet Aachens gewinnen wir Grundwasser aus den wasserführenden Kalksteinschichten in den Wasserwerken Eicher Stollen, Brandenburg und Schmithof sowie aus den Feinsandschichten bei Verlautenheide im Wasserwerk Reichswald.

Die Ergebnisse unserer regelmäßigen Messungen können Sie in der Trinkwasseranalyse weiter unten nachlesen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen Informationen zur Wasserhärte in Aachen sowie Tipps zu unterschiedlichen Wasseranschlüssen und -installationen.

Mögliche Trinkwasserfärbung unbedenklich

Bei der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 sind auch die Trinkwassertalsperren stark angeströmt worden. Für die WAG, Wassergewinnungs- und –aufbereitungsgesellschaft Nordeifel mbH, eine Tochtergesellschaft von STAWAG und enwor, stellt die Aufbereitung des Trinkwassers nun eine besondere Herausforderung dar.

Große Zuflussmengen in Talsperren

Durch die extremen Zuflussmengen - auch zu den Talsperren der Nordeifel - ist dieses Wasser derzeit reich an sogenannten „Huminstoffen“ (Zerfallsprodukte von Pflanzen) und anderen organischen Wasserinhaltsstoffen. Kurz gesagt, finden sich im Talsperrenwasser derzeit viele Rückstände von Pflanzen, Holz und Erde. Diese wiederum führen zu einer gelbbraunen Färbung des sogenannten Rohwassers. Aufbereitungstechnisch lassen sich diese Stoffe nicht vollständig hieraus entfernen, so dass ein Restgehalt stets auch im aufbereiteten Trinkwasser verbleibt. Ist die Menge dieser im Trinkwasser verbliebenen Huminstoffe groß genug, kann dies zu einer leicht braunen, gelb-braunen oder grünen Färbung des Trinkwassers führen.

Wasser kann Färbung aufweisen

Dies zeigt sich besonders bei größerer „Schichtdicke“ des Wassers wie zum Beispiel in einer gefüllten Badewanne. Huminstoffe sind übrigens rein aus ästhetischen Gründen nicht gern im Trinkwasser gesehen, gesundheitlich sind diese Wasserinhaltsstoffe unbedenklich.

Einziges Manko: Leider reagieren organische Wasserinhaltsstoffe auch mit dem zum Zwecke der Desinfektion zugesetztem Chlor und Chlordioxid, was wiederum dazu führen könnte, dass ein leichter Chlorgeruch auch im Trinkwasser wahrnehmbar ist.

Wasserqualität wird weiter streng überwacht

Da alle von der WAG derzeit zur Trinkwasseraufbereitung in Roetgen zur Verfügung stehenden Talsperren der Nordeifel (Dreilägerbachtalsperre, Kalltalsperre und Obersee) vom Hochwasser und damit auch dem huminstoffreichen Wasser betroffen sind, kann nicht auf ein anderes Wasser zur Trinkwasserproduktion ausgewichen werden. Es ist also davon auszugehen, dass uns das huminstoffreichere und gegebenenfalls auch gefärbte Wasser so lange erhalten bleibt, bis es in den Talsperren über Niederschläge und den natürlichen Zufluss wieder ausgetauscht ist.

Selbstverständlich wird die Qualität des Trinkwassers insbesondere unter hygienischen Aspekten weiterhin routinemäßig in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt untersucht. Die Untersuchung auf Chlornebenprodukte wurde sogar intensiviert.

Bisher sind alle Kontrollproben dahingehend einwandfrei. Auch wenn das Trinkwasser möglicherweise also leicht gefärbt ist oder „wie im Schwimmbad“ riecht, kann es uneingeschränkt genutzt werden.

Wasserhärte

Die Wasserhärte ist für Sie zum Beispiel zur korrekten Dosierung von Wasch- und Spülmitteln wichtig. Die Wasserhärte wird durch den Gehalt der natürlich im Wasser gelösten Mineralstoffe Calcium und Magnesium bestimmt und in verschiedenen Einheiten angegeben. Die gebräuchlichsten sind °dH = Grad deutscher Härte und mmol/l = Millimol pro Liter.

Im Versorgungsgebiet der STAWAG gibt es zwei Härtebereiche:
Härtebereich 1 (weich): 0,5 bis 1,5 mmol/l oder 3 bis 8,4 °dH
Härtebereich 2 (mittelhart): 1,5 bis 2,5 mmol/l oder 8,4 bis 14 °dH

Der dritte Härtebereich kommt im Versorgungsgebiet der STAWAG nicht vor: Härtebereich 3 (hart): ab 2,5 mmol/l ab 14 °dH

Unser Wasserhärte-Finder

Finden Sie die Wasserhärte des Trinkwassers in Ihrer Straße bzw. Ihrem Wohnhaus heraus. Benutzen Sie dafür unser intuitives Tool:

Trinkwasseranalyse

Das Trinkwasser der STAWAG ist bakteriologisch einwandfrei. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht über gesetzliche Grenzwerte und die entsprechenden Werte in unserem Trinkwasser.

Dies bestätigen wir mit ca. 100 Wasserproben pro Woche verteilt über das gesamte Versorgungsgebiet, deren Ergebnisse dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der gesetzlichen Grenzwerte und die entsprechenden Werte in unserem Trinkwasser. 

 

Einheit

Grenzwert
nach der
Trinkwasser
Verordnung

Härtebereich

Härtebereich

 

 

 

1 (weich)

2 (mittel)

Wasserhärte als Calciumcarbonat

mmol/l

 

0,5 - 1,5

1,5 - 2,5

Wasserhärte Deutscher Härtegrad

° dH

 

3,0 - 8,4

8,4 - 14,0

Wasserhärte Karbonathärte

° dH

 

1,5 - 6,0

6,0 - 10,0

Säurekapazität  (KS 4,3)

mmol/l

 

0,5 - 2,0

2,0 - 3,5

pH-Wert

-

6,5 - 9,5

8,0 - 9,0

7,4 - 8,0

Elektrische Leitfähigkeit

µS/cm

2500

180 - 320

320 - 520

Calcium (Ca2+)

mg/l

-

10 - 50

40 - 80

Magnesium (Mg2+)

mg/l

-

2 - 8

8 - 14

Natrium (Na+)

mg/l

150

5 - 15

10 - 20

Kalium (K+)

mg/l

-

1 - 3

1 - 3

Sulfat (SO42-)

mg/l

250

20 - 35

20 - 70

Chlorid (Cl-)

mg/l

250

10 - 25

25 - 40

Nitrat (NO3-)

mg/l

50

2 - 10

2 - 10

Nitrit (NO2-)

mg/l

0,5

< 0,1

< 0,1

Ammonium (NH4+)

mg/l

0,5

< 0,04

< 0,04

Fluorid (F-)

mg/l

1,5

< 0,2

< 0,2

Cyanid (CN-)

 mg/l

0,05

< 0,005

< 0,005

Eisen (Fe)

mg/l

0,2

< 0,02

< 0,02

Kupfer (Cu)

mg/l

2

< 0,01

< 0,01

Mangan (Mn)

mg/l

0,05

< 0,01

< 0,01

Aluminium (Al)

mg/l

0,2

< 0,05

< 0,05

Blei (Pb)

mg/l

0,01

< 0,002

< 0,002

Cadmium (Cd)

mg/l

0,005

< 0,0002

< 0,0002

Nickel (Ni)

mg/l

0,02

< 0,005

< 0,005

Chrom (Cr)

mg/l

0,05

< 0,005

< 0,005

Arsen (As)

mg/l

0,01

< 0,001

< 0,001

Selen (Se)

mg/l

0,01

< 0,001

< 0,001

Antimon (Sb)

mg/l

0,005

< 0,001

< 0,001

Quecksilber (Hg)

mg/l

0,001

< 0,0002

< 0,0002

Uran (U)mg/l0,01< 0,001< 0,001

< weniger als

Alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden deutlich unterschritten.

Rückstände von Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln oder polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen sowie Arzneimittelrückstände sind nicht nachweisbar. Aus technischen Gründen kann im Versorgungsgebiet Bereich 2 (mittel) im Ausnahmefall auch Trinkwasser des Bereiches 1 (weich) verteilt werden.

Trinkwasseraufbereitung

Nach der geltenden Trinkwasserverordnung sind einmal jährlich die zur Trinkwasseraufbereitung verwendeten Zusatzstoffe bekanntzugeben. Wir verteilen Trinkwasser, zu dessen Aufbereitung folgende Zusatzstoffe verwendet werden:

Trinkwasseraufbereitung aus Grundwasser

  • Calciumcarbonat
  • Chlor
  • Eisenchlorid
  • Magnesiumoxid
  • Natriumhydroxid
  • Ozon

Trinkwasseraufbereitung aus Talsperrenwasser

  • Aluminiumsulfat
  • Calciumcarbonat
  • Calciumhydroxid
  • Chlor
  • Chlordioxid
  • Kohlensäure
  • Natriumhydroxid

Die Zugabe und Verwendung der eingesetzten Zusatzstoffe ist in der Trinkwasserverordnung geregelt. Durch die verwendeten Zusatzstoffe gewährleisten wir Ihnen entsprechend der Trinkwasserverordnung ein Trinkwasser von einwandfreier Qualität.

Unser Netzbetreiber Regionetz beantwortet Ihnen gerne weitere Fragen zur Qualität unseres Trinkwassers unter 0241 41368-5381.

Wasserüberprüfung

Sie möchten Ihr Wasser testen lassen? Dann nutzen Sie das Angebot von unserem Partner effeff.ac:

Ihr Vorteil: Für Kunden der STAWAG gibt es bei allen drei Angeboten einen Sonderrabatt.

Hausinstallation

Damit auch innerhalb Ihres Hauses die einwandfreie Qualität des Wassers gewährleistet ist, gibt es einige Regeln bei der Hausinstallation. Die Wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Bitte achten Sie darauf

  • die technischen Regeln für die Herstellung und Installation einzuhalten,
  • im Betrieb einen ordnungsgemäßen Zustand zu gewährleisten und
  • regelmäßig die Hausinstallation zu warten und zu kontrollieren.

Arbeiten an Hausinstallationen dürfen nur von Fachfirmen ausgeführt werden, die bei einem Energie- und Wasserversorgungsunternehmen zugelassen sind. Die im Verantwortungsbereich des Wasserversorgungsunternehmens liegenden Teile der Installation bis zur Hauptabsperrvorrichtung werden regelmäßig von uns gewartet.

Bitte sorgen Sie dafür, dass alle Anlagenteile, die einer regelmäßigen Kontrolle und Wartung unterliegen (z. B. Rückflussverhinderer, Filter, Rohrbelüfter) oder dienen, jederzeit zugänglich sind. Dies gilt auch für alle Bedienelemente wie beispielsweise Absperrarmaturen.

Sie benötigen einen Netzanschluss und haben noch weitere Fragen? Informationen finden Sie auf der Seite unseres Netzbetreibers Regionetz.

    

Standrohr

Wenn Sie auf die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten angewiesen sind (z. B. für Bauwasser, mobile Gastronomie o. Ä.) und anderweitig keine Möglichkeit zur Wasserversorgung besteht, können Sie bei unserem Netzbetreiber Regionetz Standrohre mieten.

Informationen zu Ausgabestellen,Preisen und Kautionen finden Sie auf www.regionetz.de/privatkunden/wasseranschluss/standrohre/

 

top