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Sicherer Flug für die Kraniche

Erstellt am: 06.01.2021

Achtsam im Interesse der Natur: Drei Mal stoppten im abgelaufenen Herbst die Windräder der STAWAG im Münsterwald, um die Zugvögel vorsorglich zu schützen.

Achten darauf, dass die Kraniche sicher über den Münsterwald ziehen können: Stefan Keutgen von der STAWAG Energie (li.) und Biologe Richard Raskin.

Im Herbst ziehen sie nach Südfrankreich oder Spanien, im Frühjahr zurück ins nördliche Europa: Bis zu 250.000 Kraniche sind dann unterwegs, und eine ihrer Routen überquert die Aachener Region. Wenn Formationen der mächtigen Zugvögel zu erwarten sind, kann es gut sein, dass der Aachener Biologe Richard Raskin auf einer Wiesen-Anhöhe bei Schmithof Posten bezieht. Im Auftrag der STAWAG beobachtet er von dort die Vögel und achtet auf die Wettersituation am nahe gelegenen Windpark Münsterwald. „Bei Nebel, Regen oder anderweitig schlechten Sichtbedingungen können die Rotorblätter die Vögel gefährden“, erklärt er. „Das gilt auch, wenn stärkerer Gegenwind herrscht oder sich die Flugformation in der Nähe der Windkraftanlagen auflöst.“ Beobachtet Raskin solche Gefahren, lässt er die Anlagen sofort abschalten.

„Wenn das Signal für den Stopp kommt, stehen die Rotoren zwei Minuten später still“, präzisiert Stefan Keutgen, der bei der STAWAG Energie für die technische Betriebsleitung zuständig ist. „So setzen wir uns im Einklang mit den Genehmigungsauflagen dafür ein, dass die Vögel geschützt werden.“ Fazit für den Herbst 2020: Drei Mal war es nötig, die Windräder zu stoppen, als Kraniche über unsere Region nach Süden zogen.

Übrigens: Wenn Raskin mit seinen Beobachtungsinstrumenten in Schmithof Posten bezieht, wird er häufig angesprochen. „Die Spaziergänger möchten gerne wissen, was ich hier gerade tue“, erzählt der Biologe. „Wenn ich es dann erkläre sind fast alle positiv überrascht darüber, dass ein solch hoher Aufwand betrieben wird, um die Tiere zu schützen.“

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