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Zum 1. Juli sinken die Strompreise - EEG-Umlage entfällt

Erstellt am: 01.06.2022

Tagtäglich erreichen die Menschen Meldungen über steigende Verbraucherpreise. „Gut, dass es nun auch mal positive Nachrichten gibt. Denn zum 1. Juli 2022 wird die EEG-Umlage auf Null abgesenkt“, so Wilfried Ullrich, Vorstand der STAWAG.

Eine generelle Neuregelung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes wird zum Jahresanfang 2023 erwartet. Über 3,72 Cent (netto) je Kilowattstunde hat die EEG-Umlage zuletzt ausgemacht, nun sinkt der Strompreis ab dem 1. Juli um genau diesen Wert. Für einen vierköpfigen Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Jahr bringt das eine jährliche Entlastung von 155 Euro (brutto). Die Strompreissenkung wird bei der Abrechnung automatisch berücksichtigt. Kund:innen müssen nicht selbst aktiv werden.  

Ausbau der erneuerbaren Energien bleibt vordringliche Aufgabe

„Mit unseren Klimazielen 2030 haben wir uns vorgenommen, bis 2030 die eigene Ökostromproduktion zu verdoppeln, so dass rechnerisch der komplette Stromverbrauch Aachens dann klimaneutral hergestellt wird“, erläutert Ullrich. „Zwölf Solarfelder und 20 Windparks haben wir bereits am Netz, drei weitere Windparks entstehen gerade und rund 90 Windkraftanlagen haben wir noch in der Pipeline. Denn dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur aus Klimaschutzgründen weiter vorangetrieben werden muss, das macht der fürchterliche Krieg in der Ukraine jeden Tag deutlich.“ Erneuerbare Energien schützen nicht nur das Klima und stärken die nationale Unabhängigkeit, sie haben sich in den letzten Monaten und Jahren auch als preissenkend erwiesen. „Gleichwohl schauen wir mit Sorge auf die Entwicklung der europäischen Energiemärkte, die weiterhin extrem nervös sind und sich preislich nach oben entwickeln“, ergänzt Ullrich.

Gasversorgung bleibt im Fokus

Aktuell ist die Gasversorgung in Deutschland weiter gewährleistet. Dennoch bereiten sich Bundesregierung und Energiewirtschaft auf eine so genannte Gasmangellage vor. Dies ist derzeit noch ein rein vorsorglicher Schritt. Festgeschrieben ist auch, dass in einer Engpass-Situation u.a. private Haushalte besonders geschützt sind.

Kundinnen und Kunden, die sich für moderne, alternative Heizungssysteme, Fernwärme oder für Energieeffizienz interessieren, können sich bei der STAWAG sowie bei der Beratungseinrichtung effeff.ac informieren. Nähere Informationen findet man unter stawag.de/produkte/heizung-mieten oder unter stawag.de/produkte/waerme

FAQ zum Wegfall EEG-Umlage

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