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Willkommen bei youngsta.de

Volts & Watts erklären Dir hier die Welt der Energie.

Kennst Du schon unser Energiehaus? Dort wohnen Volts & Watts und erklären Dir die Welt der Energie.

In diesem kleinen Haus im Floriansdorf lernst Du nicht nur Grundsätzliches über den sicheren Umgang mit Strom, sondern kannst auch mit einer Miniatur-Dampfmaschine experimentieren oder selbst auf einem Energiefahrrad Strom erzeugen.

Du kannst auch einen Rundgang durch das Energiehaus machen. Wenn Du es einmal live erleben möchtest, sprich einfach Deine Lehrerin oder Deinen Lehrer an und weise auf die Seite für Lehrer hin. Dort steht, wie man sich als Klasse anmeldet, denn alleine kannst Du uns im Energiehaus leider nicht besuchen.

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Das große Energie-ABC

Volts & Watts erklären Dir die Welt der Energie. Wolltest Du schon immer wissen, wo der Unterschied zwischen Lux und Lumen ist? Und was bedeutet Geothermie? In unserem Energie-ABC findest Du die Antworten.

A

Abwasser

Wasser, das durch häuslichen, gewerblichen oder industriellen Gebrauch verschmutzt ist. Zum Abwasser gehört auch Niederschlagswasser, das zum Beispiel von Straßen Dächer abfließt. Abwasser enthält verschiedene Typen von Verunreinigungen.

Ampère

Die Menge der Elektronen, die pro Sekunde durch den Draht strömen (= Stromstärke) misst man in "Ampère", abgekürzt A.AtmosphäreDie Lufthülle, die unsere Erde umgibt.

Atom

Atome setzen sich aus einem Atomkern und einer Atomhülle zusammen. Der Aufbau ist mit einem Planetensystem vergleichbar: Eine Sonne (Atomkern), um die sich die Planeten drehen (Atomhülle). Im Atomkern befinden sich die Protonen und Neutronen. Die Protonen sind positiv geladen, die Neutronen sind elektrisch neutrale Teilchen. Die Atomhülle ist aus Elektronen aufgebaut, diese sind negativ geladen. Eigentlich müssten sich die Protonen und Elektronen aufgrund ihrer unterschiedlichen Ladungen anziehen, was sie aber nicht tun, da die Elektronen mit einer enormen Geschwindigkeit um den Atomkern kreisen. Durch diese Fliehkraft bleiben sie getrennt. Ein Atom hat immer die gleiche Anzahl an Elektronen wie Protonen, daher ist ein Atom nach außen hin elektrisch neutral. (Positiv oder negativ geladene Atome werden Ionen genannt).

Atomenergie

Die Atomkerne radioaktiver Stoffe werden ein einem Kessel, den man auch Reaktor nennt, gespalten. Durch diese Spaltung wird eine große Menge Wärmeenergie freigesetzt. Diese Wärme bringt dann Wasser zum Kochen, wodurch Dampf entsteht. Dieser Dampf wiederum setzt Turbinen in Bewegung. Die mechanische Energie der Turbinen wird dann von einem Generator in elektrische Energie umgewandelt.

B

Bioenergie

Energie, die aus Biomasse gewonnen wird.

Biogas

Biogas ist ein Sammelbegriff für energetisch verwertbare Gase, die aus Biomasse (Mais, Getreide, Gülle) hergestellt werden. Bei dieser anaeroben Gärung, d.h. die Verwesung/Vergärung ohne Sauerstoffzufuhr, wird etwa 55 Prozent Methan (CH4) und etwa 40 Prozent Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Dabei ist das Methangas der energetisch nutzbare Anteil des Biogases.

Biogas-Anlage

Die Technik ist schnell und einfach erklärt: Eine Biogas-Anlage funktioniert wie ein Kuhmagen...Die Kuh nimmt Biomasse - Gras - auf, im Verdauungstrakt des Wiederkäuers bildet sich in feuchter Umgebung und unter Luftabschluss durch die Stoffwechselaktivität natürlicher Methanbakterien Methan. In Biogasanlagen macht man sich diesen natürlichen, biologischen Prozess zunutze. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass sie dieses Biogas durch Aufstoßen an die Umwelt abgeben...Die Behälter, in denen die Biomasse ohne Sauerstoff gelagert wird, nennt man Fermenter. In diesen Fermentern wird also Biomasse wie Mais oder Getreide während einer Faulzeit von ca. 40 - 60 Tagen von Bakterien und Mikroorganismen in Biogas umgesetzt. Moderne Fermenter sind geschlossene Systeme, von denen keine Geruchsbelästigung ausgeht. Bislang wurden hauptsächlich Gülle und Bioabfälle zur Erzeugung von Biogas verwendet. Nach der Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) werden zunehmend Nachwachsende Rohstoffe, Mais, Getreide oder Gülle, eingesetzt. Diese verfügen über einen höheren Energiegehalt und werden ausschließlich zur Verwendung in einer Biogasanlage auf landwirtschaftlicher Fläche angebaut.

Biokraftstoffe

Biokraftstoffe (Biodiesel, Bioethanol, Biogas) sind flüssige oder gasförmige Kraftstoffe die man aus Biomasse herstellt und die in verschiedenen Typen von Verbrennungsmotoren benutzt werden können.

Biomasse

Biomasse bezeichnet alle organischen Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, aus denen sich Energie gewinnen lässt. Man unterscheidet Nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo) und organischen Abfall. Biomasse gehört wie Sonne, Wind, Wasser und Geothermie zu den erneuerbaren Energien.

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Ein Blockheizkraftwerk erzeugt in einem hoch effektiven Prozess Strom und Wärme(Kraft-Wärme-Kopplung). BHKWs können mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas betrieben werden oder mit erneuerbaren Brennstoffen wie Biogas. Die Wärme, die bei der Stromproduktion entsteht wird z.B. in Form von Fernwärme zur Gebäudeheizung genutzt. Durch diese doppelte Energieausnutzung (Strom und Wärme) erhöht sich der Gesamtwirkungsgrad auf ca. 85 Prozent. Aufgrund dieser hocheffizienten Nutzung der Energie werden Blockheizkraftwerke als sehr fortschrittlich eingestuft.

C

CO2 (Kohlendioxid)

Ein Spurengas, das ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre ist. Kohlendioxid verhindert, dass die auf die Erde strahlende Sonnenenergie durch Wärmeabstrahlung in den Weltraum verloren geht. Dafür ist Kohlendioxid auch ein wichtiger Schutzschild, das Leben auf der Erde ermöglicht. Kohlendioxid entsteht auch durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, was diesen Effekt nachteilig verstärkt. Die negative Verstärkung nennt man Treibhauseffekt.

D

Dynamo

Ein kleiner Generator, der die Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandelt.

E

Eigenverbrauchsförderung

Hierbei geht es um die Technik der Photovoltaik, d.h. wie die Einspeisung und deren Vergütung geregelt wird. Bei der Eigenverbrauchsförderung wird der Fokus auf den Eigenverbrauch gelegt. Solarzellen erzeugen Gleichstrom/Gleichspannung, d.h. zunächst muss die vom Solargenerator erzeugte elektrische Energie im Wechselrichter in die netzkonforme Spannung von 230 V umgespannt werden. Danach misst der Einspeisezähler den solar-erzeugten Strom, der dann dem eigenen Haushalt zugeführt wird. Oder anders formuliert: Mit dem solar-erzeugten Strom wird zunächst der Strombedarf des eigenen Haushalts gedeckt. Hierfür erhält der Photovoltaikanlagenbesitzer vom Energieversorger eine Vergütung, die man Eigenverbrauchsförderung nennt. Wenn die Photovoltaikanlage mehr Strom produziert, als im Haushalt benötigt wird, wird der Überschuss ins öffentliche Stromnetz eingespeist und zusätzlich bezuschusst. Wenn die Sonne nicht scheint, muss der Photovoltaikanlagenbesitzer Strom vom Energieversorger einkaufen.

Elektro-Auto

Grundsätzlich eignen sich Elektro-Autos von der Funktionsweise her vor allem dann, wenn die Reichweiten des Fahrzeugs sowie die Fahrpausen für den Ladevorgang gewährleistet sind. Dieses ist bei den meisten Fahrten zur Arbeitsstelle oder für übliche Einkaufsfahrten gegeben. Für längere Fahrten und ggf. für spontane Fahrten sind die Elektro-Autos zurzeit nur eingeschränkt nutzbar.

Elektro-Fahrräder

Elektro-Fahrräder - darunter Pedelecs und E-Bikes - sind Räder mit elektrischem Antrieb. Sie bieten alle Vorteile des Radfahrens und verbinden sie mit dem Komfort des elektrischen Antriebs. Moderne Elektro-Fahrräder machen Radfahren mit eingebautem Rückenwind möglich. Ob im Stadtverkehr oder bei Touren über Land: Räder mit elektrischem Antrieb sparen Kraft und Schweiß, machen richtig Spaß und sind trotzdem gut für die Fitness. Und natürlich fürs Budget, denn die Stromkosten sind verschwindend gering. Die sportlichere Variante des Elektro-Fahrrads ist das Pedelec: Nur wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt, unterstützt ihn ein Elektromotor. E-Bikes gehören zu den Leichtmofas: Gasgeben kann man hier per Drehgriff oder Hebel am Lenker.

Elektro-Roller

Mit Elektro-Rollern kommt italienisches Lebensgefühl ganz leise daher. Einerseits bieten sie das typische Fahrgefühl von Motorrollern, sind flink und wendig und machen einfach Spaß. Auf der anderen Seite sind sie nahezu lautlos und im Betrieb auch frei von sonstigen Emissionen. Das macht sie gerade für den Stadtverkehr zu einer starken Alternative.Und nicht nur die Umwelt freut sich: Wer elektrisch fährt, spart viel Geld. 100 Kilometer kosten nur etwa 70 Cent. Voll geladen fährt der Roller bis zu 80 Kilometer weit.

Elektromobilität

Elektromobilität bezeichnet die Nutzung von Elektro-Fahrzeugen und elektrisch betriebenen Plug-in-Hybridkraftfahrzeugen für den Personen- und Güterverkehr. Unter einem Plug-in-Hybridkraftfahrzeug versteht man ein Kraftfahrzeug mit Hybridantrieb, dessen Batterie zusätzlich über das Stromnetz extern geladen werden kann. Meist weist es eine größere Batterie auf als ein reiner Hybrid und stellt damit eine Mischform zwischen dem reinen Hybrid und dem reinen Elektroauto dar. Mit einem Hybridfahrzeug definiert man in der Regel die Kombination verschiedener Techniken für den Antrieb eines Fahrzeugs. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen kommen Elektro-Fahrzeuge völlig ohne Verbrennungsmotor aus. Sie fahren also lokal emissionsfrei. Die Reichweite von Elektro-Fahrzeugen wird durch die Speicherkapazität der Batterie bestimmt.

Elektron

Elektronen kann man sich als kleine, unsichtbare Teilchen vorstellen. Wenn diese sich im Leitungsdraht fortbewegen, also wenn Elektronen strömen - dann spricht man von elektrischem Strom. Daher kommt auch der Begriff "Strom". Die Spannung sagt aus, mit welcher Kraft - mit welchem Druck die Elektronen strömen. Das wird gemessen in Volt (V), nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta, der vor vielen Jahren die Elektrizität erforscht hat.

Emissionen

Feste, flüssige oder gasförmige Stoffe, die in die Umgebung entweichen. Auch Lärm kann als eine Emission bezeichnet werden.

Energie

Energie kommt von dem griechischen Wort "energeia", was auf Deutsch "Wirksamkeit, Tätigkeit, Wirkung, Kraft" heißt. Mit Energie bezeichnet man die Fähigkeit Arbeit zu verrichten. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen von Energie, wie z.B. Strahlungsenergie, chemische Energie, Bewegungsenergie und elektrische Energie.

Energiereserven

Die Vorräte an fossilen Brennstoffen, die mit heutiger Technik verfügbar und gewinnbar sind. Da sie nur begrenzt vorhanden sind, versucht man, die erneuerbare Energiequellen weiterzuentwickeln.

Energiesparlampen

Man nennt sie auch Kompakt-Leuchtstofflampen. Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als normale Glühlampen und haben auch eine ca. achtmal längere Lebensdauer. In Zukunft sollten alle Lampen Energiesparlampen sein.

Energieverbrauch

Das Wort "Energieverbrauch" führt oftmals zu Irritationen. Gemäß des 2. Hauptsatzes der Wärmelehre, dem "Prinzip der Energieentwertung" kann man das Wort "Verbrauch" im Sinne von einer Entwertung von Energie verstehen, d.h. dass die Energie nach der Energieumwandlung an Nutzwert eingebüßt hat. Strom wird z.B. umgewandelt, um mit einer Energiesparlampe den Nutzen der Helligkeit zu haben, oder den Nutzen der Wärme auf der Kochstelle. Was man im allgemeinen Strom nennt, ist eigentlich elektrische Energie und auch diese wird nicht verbraucht, sondern in andere Energieformen umgewandelt.

Erdgas

Gemeinsame Bezeichnung für brennbare, meistens aus Methan bestehende Naturgase, die man hauptsächlich als Brennstoff (auch für Autos) verwendet.

Erdöl

Erdöl ist ein Gemisch aus vielen verschiedenen Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Eigenschaften. In einer Raffinerie werden die Inhaltsstoffe von Erdöl durch Destillation getrennt und die Produkte zu vielen verschiedenen Zwecken benutzt (z.B. zum Heizen).

Erdwärme

Mit Erdwärme meint man die Wärme, die der Erdkern besitzt. Man kann sie als Energiequelle (z.B. zum Heizen) verwenden.

Erneuerbare Energien

Auch regenerative Energien genannt. Es handelt sich um Energiequellen, die nach menschlichen Zeitmaßstäben unerschöpflich sind. Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören z.B. Sonnenenergie, Wasserenergie, Windenergie, geothermische Energie (siehe Erdwärme) und Energie aus Biomasse.

F

F

Fernwärme

Nutzung der Abwärme, die in Kraftwerken als Beiprodukt der Stromerzeugung (durch Kraft-Wärme-Kopplung) besteht. Die entstandene Wärme erhitzt Wasser, welches direkt ins Netz eingespeist wird und dadurch Haushalte mit Wärme versorgt.

Fossile Brennstoffe

Fossile Brennstoffe sind Energieträger wie Braunkohle, Steinkohle, Erdöl und Erdgas, entstanden in Urzeiten im Laufe von Millionen von Jahren aus Pflanzen- und Tierresten. Die Energie, die in diesen Stoffen gespeichert ist, kann man durch Verbrennung in Wärmeenergie umwandeln.

G

G

Gas

Ein Zustand von Materie, in der diese keine bestimmte Gestalt hat und die Moleküle sich frei bewegen. Neben fest und flüssig ist gasförmig einer der drei Aggregatzuständen.

Generator

Eine elektrische Maschine, die mechanische Energie oder Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandelt.

Geothermie

Siehe Erdwärme.

Gleichstrom

Elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung (Polarität) sich nicht ändert wie in Wechselstrom.

Glühbirne

Bei einer Glühlampe leuchtet ein weiß glühender Draht aus Wolfram in einem luftleeren Glaskörper. Der größte Teil der elektrischen Energie wird aufgewendet, den Draht auf 2000 °C aufzuheizen. Ganze 5% des Stromes werden dabei als Licht in den Raum zurückgegeben, der Rest ist Wärme.

Grundwasser

Grundwasser ist ein Teil des natürlichen Wasserkreislaufs. Es wird durch versickernde Niederschläge gebildet und fließt einem Oberflächengewässer zu oder tritt als Quelle oberirdisch aus. In Abhängigkeit von den Niederschlägen und den Vorflutverhältnissen (z.B. Hochwasser) unterliegt die Grundwasseroberfläche natürlichen Schwankungen.

H

Hochspannung

Eine elektrische Spannung über 1.000?Volt (1?kV).

Hydrant

Ein Wegweiser zu einer Wasserquelle z.B. in den Straßen. Hydrantenschilder nehmen wir im Alltag eher unbewusst war, weil sie für uns meist keine Rolle spielen. Von besonderer Bedeutung bzw. unerlässlich sind die Hydrantenschilder jedoch für die Feuerwehr. Sie sind wichtige Wegweiser, um einen Hydranten sofort ausfindig zu machen.

I

Intelligente Energie

Benutzung und Förderung von erneuerbaren Energien und energieeffizienten Geräte und Anlagen, um Energie nachhaltig zu nutzen.

J

Joule

Die internationale Maßeinheit für Energie.

K

Kilowattpeak (kWp)

kWp ist eine Maßeinheit, so wie Gramm oder Kilo. „Peak“ ist englisch und bedeutet „Spitze“. In Kilowattpeak wird die Spitzenleistung einer Solarzelle angegeben. Das bedeutet: Deren Leistungsabgabe bei einer Bestrahlungsstärke der Sonne von 1000 W / m² und einer Solarzellen-Temperatur von 25° C. Wenn also diese Voraussetzungen zutreffen: Die Sonne scheint mit einer Beleuchtungsstärke von 1000 W / m² und die Solarzelle hat eine Temperatur von 25° C, dann gibt die Solarzelle ihre höchste Leistung ab, die gemessen wird in kWp.

Kilowattstunde

Kilowattstunde wird als Einheit für Energie oder Arbeit verwendet. Eine Kilowattstunde ist das Tausendfache der Wattstunde.

Kohle

Kohle gehört zu der Gruppe der fossilen Brennstoffe. Kohle ist ein festes Sedigmentstein. Sie entsteht durch Inkohlung, die Zersetzung und Umwandlung von Pflanzen- und Tierresten.

Kohlendioxid (CO2)

Kohlendioxid ist ein chemisches Gemisch aus Kohlenstoff und Sauerstoff mit der Summenformel CO2. Es ist ein geruchsneutrales, unbrennbares und farbloses Gas. Es ist ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre und entsteht als Endprodukt aller Verbrennungsvorgänge von fossilen Rohstoffen und im Organismus von Lebewesen.

Kraftwerk

Ein Kraftwerk (z.B. Wasserkraftwerk oder Windkraftwerk) erzeugt Strom und speist diese elektrische Energie in das Stromnetz ein.

KWK

KWK bedeutet Kraft-Wärme-Kopplung und ist die gleichzeitige Erzeugung und Nutzung von elektrischem Strom und Wärme in Heizkraftwerken. Dadurch kann die Primärenergie besser ausgenutzt werden.

L

LED

LED steht für “Light Emitting Diode”. Es handelt sich hierbei um Halbleiterdioden, die bei Stromzufuhr Licht an ihre Umwelt abgeben. Diese Leuchtdioden produzieren im Gegensatz zu herkömmlichen Glühlampe viel weniger Wärme und können bis zu 90 Prozent Strom einsparen.

Leistung

Als elektrische Leistung bezeichnet man die elektrische Energie, die pro Zeit geliefert oder bezogen wird. Angegeben wird elektrische Leistung in Watt.

Licht

Licht ist ein Bereich der elektromagnetischen Strahlung, der für Menschen sichtbar ist. Er wird in Wellenlängen angegeben.

Lumen

Als Lumen bezeichnet man die Einheit des Lichtstroms, das heißt der sichtbaren Energie, die von einer Lichtquelle pro Zeiteinheit angestrahlt wird. In der Photometrie benennt es die pro Sekunde abgestrahlte Leistung im Wellenbereich des sichtbaren Lichts.

Lux

Lux ist die Maßeinheit der abgeleiteten Beleuchtungsstärke und der Lichtausstrahlung.

M

Magnet

Ein Magnet ist ein Körper der andere Körper magnetisch anzieht oder abstößt. Er ist von einem Magnetfeld umgeben. Ein Magnet hat zwei Pole, die man Nordpol und Südpol nennt.

Methan

Methan ist ein geruchs- und farbloses Gas, das brennbar ist. Methan wird bei der Verdauung erzeugt und spielt eine wichtige Rolle im Bereich Biomasse.

N

Nachhaltigkeit

Bedeutet soviel wie Dauerhaftigkeit, Zukunftsfähigkeit. Wenn ein Projekt von Dauer und zukunftsorientiert ist, so wird das Projekt „nachhaltig“ genannt.

Neutron

Ein Neutron befindet sich im Atomkern eines Atoms und ist elektrisch neutral.

O

OffShore Windpark

"Offshore" bezeichnet feststehende Gebäude, die auf offener See vor der Küste stehen. Der Offshore Windpark meint somit Windkraftanlagen auf offener See.

Ökostrom

Darunter versteht man elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird.

Ozon

Ozon ist ein farbloses bis bläuliches Gas mit unangenehm stechendem Geruch. Es besteht aus drei Sauerstoffatomen. In der Ozonschicht schützt das Gas alle Lebewesen auf der Erde vor der schädlichen ultravioletten Strahlung der Sonne.

Ozonloch

Die Abnahme der Ozonschicht an einem spezifischen geographischen Ort wird Ozonloch genannt. Es gibt zwei größere Ozonlöcher: Am Südpol und am Nordpol. 

P

Photovoltaik

Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem griechischen Wort für Licht und dem Physiker Alessandro Volta, der vor vielen Jahren die Elektrizität erforscht hat. Photovoltaik bedeutet, die Strahlungsenergie der Sonne wird in Solarzellen in elektrische Energie – also in Strom – umgewandelt. Photovoltaik-Anlagen sind Kraftwerke, die vor Ort weder Luftschadstoffe noch Treibhausgase freisetzen/ausstoßen, sie sind daher umweltfreundlicher als z.B. Braunkohlekraftwerke.

Proton

Ein Proton ist ein positiv geladenes Teilchen, welches sich im Atomkern eines Atoms befindet.

Q

Quark

Quarks sind die elementaren Bestandteile aus denen z. B. die Atomkern-Bausteine Protonen und Neutronen aufgebaut sind.

R

Regenerative Energie

Auch erneuerbare Energien genannt. Es handelt sich um Energiequellen, die nach menschlichen Zeitmaßstäben unerschöpflich sind. Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören z.B. Sonnenenergie, Wasserenergie, Windenergie, geothermische Energie und Energie aus Biomasse.

S

Solarenergie

„solar“ heißt: von der Sonne. Als Sonnenenergie oder Solarenergie bezeichnet man die Energie, die von der Sonne kommt.

Solarthermie

Mit Flüssigkeit gefüllte Röhren werden von der Sonne erhitzt. Diese heiße Flüssigkeit wird mit Hilfe eines Pumpsystems in den Warmwasserspeicher geleitet, wo die Flüssigkeit ihre Wärme an das Wasser abgibt.

Die Solarthermie nutzt also die Energie der Sonnenstrahlen in Form von Wärme.

Solarzellen

Sie ist das zentrale Bauelement einer Photovoltaik-Anlage. An der unteren Fläche befindet sich eine durchgehende Metallschicht. An der Oberfläche sind die Metallkontakte fingerartig angebracht. Zusätzlich wird die Oberfläche mit einer „Antireflex-Schicht versehen (z.B. Titandioxid). Dieser Belag sorgt dafür, dass möglichst viel Licht in den Halbleiter (s. Halbleiter) eindringt.

90 Prozent aller auf der Welt produzierten Solarzellen werden aus Silizium hergestellt. Silizium ist in Quarzsand enthalten und Quarzsand ist eines der am häufigsten vorkommenden Elemente der Erde, ähnlich unerschöpflich wie die Sonne. 

Sonnenkollektoren

Bauteil, welches benötigt wird, um mit der Sonne warmes Wasser herzustellen. Ein Sonnenkollektor besteht aus einer dunklen Absorberfläche (absorbieren heißt aufnehmen), in der Kupferrohre eingelassen sind. Hierin zirkuliert ein Gemisch aus Wasser und Forstschutzmittel, das durch die Sonneneinstrahlung aufgeheizt wird und über einen Wärmetauscher das Trinkwasser erwärmt. 

Spannung

Die Spannung ist die Voraussetzung dafür, dass ein Strom fließen kann. Die Spannung selbst kann dabei als „Maß für das Bestreben der Elektronen, sich von einem Pol zum anderen ausgleichen zu wollen“ bezeichnet werden. Vereinfacht formuliert: Spannung ist die Kraft mit der die Elektronen vorwärtsgedrückt werden.

Stadtwerke

Meist kommunale Unternehmen, die die Grundversorgung einer Stadt mit Strom, Wasser, Gas und Abwasser-Entsorgung übernehmen.

Stand-By-Verbrauch

Geräte, deren Stromverbindung nicht getrennt wird, sondern die ausgeschaltet im Leerlauf sind, benötigen trotzdem Energie. Die Nutzfunktion ist deaktiviert, kann aber jederzeit ohne Wartezeit wieder angeschaltet werden. Das nennt man Stand-by-Funktion.

Strom

Unter Strom versteht man die Bewegung von Elektronen im Leitungsdraht. Elektronen kann man sich als kleine, unsichtbare Kügelchen vorstellen. Wenn diese sich in eine bestimmte Richtung bewegen, wenn also diese Elektronen strömen, spricht man von Strom. Übrigens, daher kommt auch der Begriff - Strom!

Stromstärke

Die Stromstärke gibt an, wie viel Elektronen in einer bestimmten Zeit durch die Stromleitung fließen.

Stromzähler

Ein Messgerät, das die genutzte elektrische Energie und damit die erbrachte Leistung misst.

T

Treibhauseffekt

Den Anstieg der Kohlendioxid (CO2) Konzentration in der Atmosphäre und den daraus folgenden Anstieg der durchschnittlichen Temperatur nennt man Treibhauseffekt. 

Trinkwasser

Trinkwasser ist das am besten kontrollierteste Lebensmittel in Deutschland. Es besteht aus einer Mischung von Grund- und Talsperrenwasser.

Grundwasser ist ein Teil des natürlichen Wasserkreislaufs. Es wird durch versickernde Niederschläge gebildet und fließt einem Oberflächengewässer zu oder tritt als Quelle oberirdisch aus. In Abhängigkeit von den Niederschlägen und den Vorflutverhältnissen (z.B. Hochwasser) unterliegt die Grundwasseroberfläche natürlichen Schwankungen.

Talsperrenwasser wird über Entnahmestationen aus den tieferen Regionen eines Stausees entnommen.

U

Umspannwerk

Die Verteilung der Energie von Kraftwerken bis zu den Verbrauchern läuft über die Umspannwerke als Zwischenstation. Dort werden zwei unterschiedliche Spannungsebenen umgewandelt/ transformiert.

V

Volt

Volt = V  ist die Einheit für Spannung, benannt nach dem Physiker Alessandro Volta, der vor vielen Jahren die Elektrizität erforschte. Die Elektronen fließen vom Minus-Pol zum Plus-Pol. Damit der Strom auch fließt, braucht er eine Spannung. Die Spannung, das ist die Kraft, mit der die Elektronen vorwärtsgedrückt und vom Plus-Pol gezogen werden. Die Spannung wird in Volt gemessen.

Volts & Watts

Ein herzliches Miau und Wau Wau! Wir sind der Kater Volts & der Hund Watts. Wir haben uns auf www.youngsta.de geschlichen und erkunden hier mit Euch das Thema Energie. Unser Zusammenleben ist oft turbulent, wie es sich für Hund und Kater gehört. Auch wenn wir viel Energie darauf verwenden, uns gegenseitig zu jagen, sind wir doch ein unschlagbares Team. Unter der Rubrik Volts & Watts könnt Ihr in unseren Comics verfolgen, was wir zwei alles erleben.

W

Wasserkraftwerk

Im Wasserkraftwerk wird die Bewegung des Wassers, die mechanische Energie, in elektrischen Strom umgewandelt. Das Wasser treibt eine Turbine an, die wiederum einen Generator antreibt, der den elektrischen Strom erzeugt.

Wasserverbrauch

Die Menge Wasser, die ein Mensch pro Tag verwendet, zum einen als Trinkwasser und zum anderen für Arbeiten wie Waschen und Kochen, nennt man Wasserverbauch. Ein Deutscher verbraucht im Durchschnitt ca. 121 Liter pro Tag, wovon aber lediglich 4 Prozent getrunken werden. Der Großteil wird für Körperhygiene genutzt.

Watt

Watt = W. Die Leistung gibt an, welche Energiemenge in einer bestimmten Zeit umgesetzt wird.

Wattstunde (Wh)

Eine Wattstunde beschreibt die Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde aufnimmt oder abgibt.

Wechselstrom

Der Unterschied zwischen Wechselstrom und Gleichstrom besteht darin, dass der Wechselstrom ca. 50 mal in der Sekunde (50 Hz) seine Richtung (Polarität) wechselt.

Windenergie

Die Umwandlung von kinetischer Energie, der bewegten Luftmassen der Atmosphäre in elektrische Energie nennt man Windenergie. Windenergie steht im Zusammenhang mit Sonnenergie und gehört zu den erneuerbaren Energien.

Windrad

Mit Hilfe einer Windenergieanlage, die umgangssprachlich auch Windrad genannt wird, wird die Bewegungsenergie der Luftströme auf die Rotoblätter abgegeben und der Rotor in eine Drehbewegung umgewandelt. Der Rotor gibt die Rotationsenergie an einen Generator weiter, die dort in elektrische Energie umgewandelt wird.

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