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Wir sind für Sie da

Wie entwickeln sich die Preise, wie entlastet der Staat die Bürgerinnen und Bürger und wie sicher ist die Energieversorgung – diese und viele weitere Fragen bewegen die Menschen. Hier finden Sie Antworten sowie Informationen zum Energiesparen und einen Überblick über unser Beratungsangebot.

Energiespartipps

Heizen

Heizung:

  • Wenn Sie Zeitschaltuhren an Ihre Heizkörper anbringen, können Sie die Heizung steuern, wenn beispielsweise niemand im Raum ist und eine Leistung auf höchster oder hoher Stufe nur Energieverbrauch ist.
  • Wenn Sie Ihre Heizkörper regelmäßig entlüften, können Sie sichergehen, dass diese auch die vollständige Leistung erbringen.
  • Ihr Heizkörper braucht Luft. Daher stellen Sie keine Sachen darauf oder andere Möbel direkt daran oder gar komplett darum.

Lüften:

  • Optimal ist es, wenn Sie 3 – 4 mal täglich für mehrere Minuten stoßlüften. Dabei sollte die Heizung natürlich ausgeschaltet sein, um keine Energie zu verschwenden.
  • Nach dem Duschen oder Kochen ist es ratsam, die großen Dampfmengen „abzulüften“, um Schimmel vorzubeugen.
  • Wenn sie Ihre Fenster dauerhaft gekippt lassen, könne die Räume zu stark auskühlen und das hat zur Folge, dass hoher Energieverlust entsteht.
Beleuchten

Beleuchtung:

  • Die für Sie einfachste Art bei der Beleuchtung Energie zu sparen ist, die Verwendung von Energiesparlampen. Diese verbrauchen nur einen Bruchteil von herkömmlichen Glühbirnen an Energie.
  • Die Außenbeleuchtung, die im dunklen dabei hilft das Schlüsselloch zu finden, ist sehr bequem. Wenn Sie dort Bewegungsmelder anbringen dann leuchtet diese nicht nutzlos vor sich hin und verbraucht auch nicht unnötig Energie.
Waschen

Waschmaschine:

  • Wenn Sie Handtücher und Bettwäsche waschen, reicht eine Temperatur von 60 Grad aus. Bis maximal 90 Grad sollten Sie nur waschen, wenn ansteckende Krankheiten herrschen.
  • Viele Waschmaschinen haben kleine Extras wie technische Anzeigen für die Restzeit. Diese Anzeigen kosten unnötig viel Energie.

 Trockner:

  • Sie sollten Ihre Wäsche niemals klitschnass in den Trockner geben. Lassen Sie die Wäsche lieber bei einer hohen Drehzahl in der Waschmaschine schleudern, bevor diese in den Trockner kommt.
  • Es ist sinnvoll das Flusensieb des Trockners nach jedem Gebrauch zu reinigen.
Kochen

Kochen:

  • Um beim Kochen einfach Energie zu sparen, eignen sich Schnellkopftöpfe, da diese deutlich sparsamer sind.
  • Das allseits beliebte Deckel abheben, während des Kochens, sollten Sie auf ein Minimum reduzieren. Denn dadurch wird 3-mal mehr Energie benötigt.
  • Durch die Anschaffung einer Induktionsherdplatte wird ein Drittel weniger verbraucht. Dafür werden spezielle Töpfe und Pfannen benötigt, die zur Energieeinsparung beitragen.

 Spülmaschine:

  • Sie sollten beim Kauf auf das Energielabel und die Funktionen der Spülmaschine achten und sich dabei nicht täuschen lassen. Denn auch eine Spülmaschine mit lediglich einem sparsamen Programm hat eine gute Effizienzklasse.
  • Wenn Sie Ihr Geschirr nicht vorspülen, um angetrockneten Speiseresten vorzubeugen, sondern die Türe der Maschine fest geschlossen halten, können Sie ebenfalls Energie einsparen.

 Kühlschrank:

  • Achten Sie beim Kauf eines neuen Kühlschranks unbedingt auf die Effizienzklasse. Elektrogeräte der Klasse A die sparsamsten, Klasse G Geräte sind weniger effizient. Begleitet werden die Energieeffizienzklassen von den Farben Grün und Rot. Somit ist meist bereits auf den ersten Blick sichtbar, ob ein Kühlgerät effizient ist oder eher nicht.
  • Wichtig ist, dass Sie Ihren Kühlschrank nicht zu nah an die Wand stellen, sonst kann die Luft nicht vernünftig zirkulieren und der Energieaufwand des Gerätes ist deutlich höher.
  • Ein kleiner aber sehr wirksamer Tipp ist, nur abgekühlte Speisen in den Kühlschrank zu stellen. So muss der Kühlschrank nicht erst die Lebensmittel auf die innere Temperatur runterkühlen und verschwendet daran keine Energie.
  • Wenn Sie Ihr Tiefkühlfach regelmäßig abtauen, kann sich keine Eisschicht bilden, die für Isolation sorgt und somit auch mehr Energie braucht.

Wir helfen Ihnen nicht nur mit Energiespartipps, sondern bieten Ihnen auch Unterstützung bei Zahlungsproblemen.

Wie ist die Lage auf dem Gas- und Strommarkt?

Aktuell stellt die Bundesregierung weiter eine angespannte, aber stabile Versorgungslage fest. Länder wie Norwegen, Niederlande und Belgien speisen stabil in die europäischen Erdgasnetze ein. Insgesamt füllen sich daher die Gasspeicher weiter sehr gut. Dennoch bleibt Gassparen das Gebot der Stunde, damit Deutschland gut durch den Herbst und Winter kommt.

Die Situation auf dem deutschen Strommarkt ist dagegen unter anderem aufgrund des hohen Anteils an erneuerbaren Energien sowie heimischen Energieträger entspannter. Allerdings stehen in benachbarten Ländern – vor allem in Frankreich – etliche Kraftwerke nicht zur Verfügung. Dies erhöht den Druck auf den gesamten europäischen Strommarkt, der stets Schwankungen in einzelnen Ländern ausgleicht. Damit in dieser Situation nicht zu viel Gas für die Stromversorgung verwendet wird, ist auch eine Reduktion des Stromverbrauchs sinnvoll.

Einen guten Überblick über die Situation auf den Energiemärkten finden Sie auf www.bundesnetzagentur.de.

 

Soforthilfe für unsere Gaskund:innen

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfegesetz beschlossen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher von Gas und Wärme bei den hohen Energiekosten zu entlasten (Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz, EWSG). Diese Entlastung soll die Zeit bis zur Einführung der Energiepreisbremsen, die für 2023 geplant sind, finanziell überbrücken.

Ich beziehe Gas von der STAWAG. Was muss ich tun, um die staatliche Entlastung für Dezember zu erhalten?

Die so genannte „Soforthilfe“ bedeutet vereinfacht, dass Ihnen im Dezember Ihr Abschlag für Gas erlassen wird. In der Jahresrechnung wird der aus Bundesmitteln finanzierte Entlastungsbetrag ausgewiesen und mit dem erlassenen Abschlag verrechnet. Wenn Sie uns ein SEPA-Mandat (Abbuchungsauftrag) erteilt haben, müssen Sie nichts weiter tun: Wir ziehen im Dezember keinen Gasabschlag von Ihnen ein.

Zahlen Sie Ihre Abschläge per Dauerauftrag oder Überweisung, setzen Sie die Zahlung für Ihren Gasabschlag im Dezember bitte einmalig aus. Alle anderen Abschläge (z. B. für Strom oder Wasser) bleiben davon unberührt. Wie hoch Ihr Abschlag für Gas ist, können Sie Ihrem aktuellen Abschlagsplan entnehmen, den Sie beispielsweise im Online-Service finden. Sollten Sie Ihren Abschlag dennoch bezahlen, schreiben wir Ihnen den Entlastungsbetrag in voller Höhe in der Jahresrechnung gut. 

Wie wird der staatliche Entlastungsbetrag für Gas genau berechnet?

Der staatliche Entlastungsbetrag für Dezember entspricht in der Regel nicht Ihrem Abschlag! Denn das Gesetz sieht vor, dass der Staat folgende Summe übernimmt: ein Zwölftel des Jahresverbrauchs, prognostiziert im September, mit dem im Dezember gültigen Gaspreis multipliziert zuzüglich dem für einen Monat anfallende Grundpreis. Somit wird es in den allermeisten Fällen einen Unterschied zwischen dem Entlastungsbetrag und dem regulären Abschlag geben. Mögliche Abweichungen gleichen wir mit der nächsten Jahresrechnung aus. Dabei weisen wir den Entlastungsbetrag gesondert aus.

Beispiel: 

Im September prognostizierter Jahresverbrauch: 12.000 kWh, davon 1/12 = 1.000 kWh

Arbeitspreis (GasSta®Plus): 13,17 ct/kWh = 0,1317 €/kWh

Monatlicher Grundpreis: 10,58 € (127,01 € /12)

1.000 x 0,1317 €/kWh + 10,58 € = 142,28 €

Der im September 2022 prognostizierte Jahresverbrauch für Gas kann sich übrigens vom Jahresverbrauch Ihrer letzten Abrechnung unterscheiden. Dies liegt daran, dass wir beim prognostizierten Jahresverbrauch bereits sogenannte Gewichtungsverfahren berücksichtigt haben: Das ist ein Abgleich zwischen abgelesenen Verbrauchswerten und den Ist-Temperaturen.

Wieso kann es Abweichungen geben?

Je nachdem, wann Sie Ihre nächste Jahresrechnung erhalten, kann Ihr Gasabschlag im Dezember höher sein als ein Zwölftel Ihrer Jahreskosten. Ist der Zeitraum bis zur nächsten Jahresrechnung deutlich kürzer als zwölf Monate und umfasst er vor allem die Wintermonate, erhöht das die Abschläge. Nähere Erläuterungen dazu finden Sie hier

In den meisten Fällen wird der Dezemberabschlag höher sein als der staatliche Entlastungsbetrag, so dass es in der Jahresrechnung zu einer Abweichung kommen kann. Trotz der Entlastungen gilt, dass Energieeinsparungen wichtig sind, um eine hohe Kostenbelastung zu vermeiden. Tipps dazu finden Sie unter www.stawag.de/energiesparen.

Ich wohne zur Miete und habe auch keinen eigenen Gaszähler. Wie läuft das dann mit der Soforthilfe?

In vielen Fällen haben Mieterinnern und Mieter einer Wohnung keinen eigenen Gaszähler – es gibt also kein direktes Vertragsverhältnis zur STAWAG. Dieses besteht dann zwischen den Gasversorgern und den Hausverwaltungen. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass viele Vermieter bislang die gestiegenen Energiepreise noch nicht an ihre Mieter weitergegeben haben. Vermieter sollen daher die Entlastung bei der nächsten Betriebskostenabrechnung weitergeben. Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit Ihrer Hausverwaltung oder ihrem Vermieter in Verbindung.

Soll ich jetzt noch meinen Abschlag ändern?

Bitte ändern Sie aktuell nicht Ihren Abschlag. Die Höhe der staatlichen Entlastung ergibt sich nicht aus dem Abschlag, sondern auf Basis der vorgenannten Berechnung (siehe Frage „Wie wird der staatliche Entlastungsbetrag für Gas genau berechnet?“). Ein erhöhter Abschlag würde nicht zu einem höheren Entlastungsbetrag führen und die Differenz würde zu Ihren Lasten in der Jahresrechnung ausgeglichen.

Soforthilfe für unsere Wärmekund:innen

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfegesetz beschlossen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher von Gas und Wärme bei den hohen Energiekosten zu entlasten (Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz, EWSG). Diese Entlastung soll die Zeit bis zur Einführung der Energiepreisbremsen, die für 2023 geplant sind, finanziell überbrücken.

Ich beziehe Nah- oder Fernwärme bzw. miete meine Heizung bei der STAWAG. Was muss ich tun, um die staatliche Entlastung für Dezember zu erhalten?

Ihr Dezemberabschlag bleibt unverändert bestehen, und Sie erhalten von uns bis zum 31. Dezember 2022 eine Gutschrift über den vom Staat festgelegten Entlastungsbetrag. Sie brauchen nichts zu tun, wir kommen auf Sie zu.

Bitte ändern Sie Ihre Abschlagszahlung für Dezember nicht, sondern begleichen Sie den Abschlag wie gewohnt. Alle Kund:innen, die uns kein SEPA-Mandat erteilt haben, bitten wir um vollständige Zahlung Ihres Dezemberabschlags zum üblichen Fälligkeitstermin.

Wie berechnet sich der Entlastungsbetrag genau?

Bei der Nah- und Fernwärme sowie bei einer gemieteten Heizung (Contracting) hat sich der Gesetzgeber für folgende Berechnung entschieden: Der Staat übernimmt einen Betrag in Höhe des von Ihnen gezahlten Septemberabschlags plus 20 Prozent. Diese Summe ermitteln wir für Sie und buchen diese bis 31. Dezember 2022 auf Ihr Konto. Wenn dies nicht möglich ist, verrechnen wir den Betrag in der nächsten Jahresrechnung.

Sollten Sie als Neukund:in im September noch keinen Wärmeabschlag gezahlt haben, errechnen wir Ihren Entlastungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Abschlags eines vergleichbaren Kunden. So sieht es auch der Gesetzgeber vor.

Sollten Sie keinen monatlichen Abschlag, sondern gem. eines anderen Rhythmus zahlen, rechnen wir Ihren Abschlag über ein Jahresmittel auf einen Monatswert für den richtigen Erstattungsbetrag um. Dieser ermittelt sich aus der Summe der Abschlagszahlungen, die Sie für Ihren Wärmebezug im letzten Abrechnungszeitraum gezahlt haben, geteilt durch die Anzahl der auf diesen Abrechnungszeitraum entfallenden Monate. Sind mit Ihnen keine Abschlagszahlungen vereinbart, so bestimmt sich die Höhe der finanziellen Kompensation auf Basis Ihrer letzten Abrechnung. Gleiches gilt für Kunden, die keine Abschläge, sondern monatliche Rechnungen erhalten.


Fallbeispiel 1: Monatliche Abschlagszahlung (12 Abschläge pro Abrechnungsperiode):

Septemberabschlag 2022: 50,00 €

Kompensationsbetrag = 50,00 € x 1,2 = 60,00 €

Der Kunde erhält eine finanzielle Kompensation („Soforthilfe Wärme“) in Höhe von 60,00 €.

 

Fallbeispiel 2: keine monatliche Abschlagszahlung, sondern 6 Abschläge pro Abrechnungsperiode:

Kunde zahlt zum Zeitpunkt September 2022 jeden zweiten Monat 220,00 €

Durchschnittliche Abschlagshöhe: (6 Monate * 220,00 € Abschlag) / 12 Monate = 110,00 €

Kompensationsbetrag = 110,00 € x 1,2 = 132,00 €

Der Kunde erhält eine finanzielle Kompensation („Soforthilfe Wärme“) in Höhe von 132,00 €.

 

Fallbeispiel 3: Der Kunde bekommt jeden Monat eine Rechnung, die den exakten Wärmeverbrauch in dem jeweiligen Monat widerspiegelt:

Betrachtungszeitraum: Monatsrechnungen Oktober 2021 bis September 2022

Summe aller Rechnungsbeträge (Oktober 2021 bis September 2022): 1.440,00 €

Durchschnittlicher Monatsverbrauch: 1.440,00 € / 12 Monate = 120,00 €

Kompensationsbetrag = 120,00 € x 1,2 = 144,00 €

Der Kunde erhält eine finanzielle Kompensation („Soforthilfe Wärme“) in Höhe von 144,00 €.

Ich wohne zur Miete und habe auch keinen eigenen Wärmezähler. Wie läuft das dann mit der Soforthilfe?

In vielen Fällen haben Mieterinnern und Mieter einer Wohnung keinen eigenen Wärmevertrag mit der STAWAG. Das Vertragsverhältnis besteht dann zwischen den Hausverwaltungen und uns. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass viele Vermieter bislang die gestiegenen Energiepreise noch nicht an ihre Mieter weitergegeben haben. Vermieter sollen daher die Entlastung bei der nächsten Betriebskostenabrechnung weitergeben. Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit Ihrer Hausverwaltung oder ihrem Vermieter in Verbindung.

Soll ich jetzt noch meinen Abschlag ändern?

Bitte ändern Sie aktuell nicht Ihren Abschlag. Die Höhe der staatlichen Entlastung ergibt sich nicht aus Ihrem Abschlag für Dezember, sondern auf Basis des von Ihnen im September gezahlten Abschlags plus 20 Prozent (siehe Frage „Wie wird der staatliche Entlastungsbetrag für Wärme genau berechnet?“). Ein erhöhter Abschlag würde nicht zu einem höheren Entlastungsbetrag führen.

Hinweis

Die Soforthilfe nach dem EWSG wird vollständig aus Finanzmitteln des Bundes finanziert. Im Rahmen der Erstattungsforderung für die Gewährung der Soforthilfe für Wärme ist es erforderlich, dass der Lieferant personenbezogene Daten der Kunden an einen externen, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) beauftragten Dienstleister weitergibt, damit dieser die Plausibilität des Erstattungsanspruchs des Lieferanten prüfen kann. Zu diesen Daten gehören gemäß § 9 Abs. 5 Nr. 3 EWSG die Liefermenge des Jahres 2021 oder ersatzweise die Liefermenge des letzten Abrechnungszeitraums.

Ihre Fragen zu unseren Preisen

Warum erhöht die STAWAG die Strompreise zum Januar 2023?

Hintergrund sind die explosionsartig gestiegenen Beschaffungskosten in den letzten zwölf Monaten. Nach einem Höchststand im August diesen Jahres sind die Preise zwar wieder etwas gesunken, liegen jedoch immer noch bei einem Vielfachen des früheren Niveaus. Dies hat massive Auswirkungen auf den Energieeinkauf der Stadtwerke, die zwar einen Teil der Mengen schon im Voraus einkaufen, nun aber Mengen zu extrem hohen Preisen nachbeschaffen müssen.

Wie verändern sich die Strompreise in den Sonderverträgen und in der Grundversorgung?

Im Sondervertrag StromSTAR ÖkoPlus steigt der Arbeitspreis von derzeit 26,58 Cent je Kilowattstunde auf 37,79 Cent je Kilowattstunde. Für einen vierköpfigen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden erhöhen sich die monatlichen Kosten um 32,70 Euro.

Der Arbeitspreis für Strom in der Grundversorgung steigt von 32,02 Cent je Kilowattstunde auf 49,73 Cent je Kilowattstunde. Hier steigen die monatlichen Kosten bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden um 51,65 Euro (alle Angaben brutto, das heißt inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer).

Die neuen Preisblätter finden Sie hier.

 

Warum sind die Preise in der Grundversorgung höher als in den Sonderverträgen?

Dass die Preise in der Grundversorgung stärker als in den Sonderverträgen steigen, hat folgenden Grund: Stadtwerke wie wir haben in diesem Jahr viele Kund:innen von Fremdlieferanten in unsere Grundversorgung übernommen. Für diese müssen wir Energie zu den aktuellen, extrem hohen Marktpreisen nachbeschaffen, da diese Mengen nicht eingeplant waren. Diese Entwicklung zeigt sich auch bei vielen anderen Grundversorgern.

Was ist mit den Gaspreisen?

Bereits zum 1. Oktober ist die Mehrwertsteuer auf Erdgas und Wärme von 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt worden. Dies sowie den Wegfall der Gasbeschaffungsumlage haben wir bei der angesetzten Gaspreiserhöhung zum 1. November bereits berücksichtigt und die nötigen Abschlagsanpassungen entsprechend niedriger angesetzt.

In den Medien wird von einer Gas- und Strompreisbremse berichtet. Was bedeutet das?

Gaspreisbremse: Demnach soll der Gaspreis für Haushalte auf 12 Cent je Kilowattstunde (für 80 Prozent des Verbrauchs) gedeckelt werden. Der Preisdeckel bei der Fernwärme soll bei 9,5 Cent je Kilowattstunden liegen.

Schließlich bereitet der Gesetzgeber die Einführung einer Strompreisbremse vor. Bei dieser soll der Strompreis für Haushalte bei 40 Cent je Kilowattstunde (bei bis zu 80 Prozent des Verbrauchs) gedeckelt werden. Bei Industriebetrieben soll der Preisdeckel bei 13 Cent je Kilowattstunde (bei 70 Prozent des Verbrauchs) gezogen werden. Der restliche Verbrauch soll nach Marktpreis berechnet werden.

Viele Details dieser Neuregelungen stehen noch nicht fest. Schauen Sie gerne immer mal an dieser Stelle vorbei. Hier halten wir Sie über unsere Umsetzung gesetzlicher Neuerungen auf dem Laufenden.

Wie sicher ist die Energieversorgung?

Wie steht es um die Sicherheit der Gasversorgung für Privathaushalte?

Die Gasversorgung in Deutschland ist im Moment stabil. Die Versorgungssicherheit ist derzeit gewährleistet, die Speicher sind gut gefüllt.

Gleichwohl ist weiterhin oberstes Gebot, eine Gasmangellage durch einen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich reduzierten Gasverbrauch zu vermeiden. Aus diesem Grund bitten auch wir Sie, achten Sie auf Ihren Energieverbrauch! Sie leisten nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz und entlasten Ihren Geldbeutel. Vielmehr helfen Sie auch, dass Deutschland gut durch den Winter kommt. Sollte es jedoch zu einer Gasmangellage kommen, sind Haushalte und sensible Einrichtungen besonders geschützt.

Kann ich als Privatperson einen Beitrag dazu leisten, dass es den ganzen Winter ausreichend Gas in Deutschland gibt?

Jede Verbraucherin, jeder Verbraucher kann in der aktuellen Situation einen Beitrag leisten. Der Gasverbrauch in Deutschland ist in normalen Wintern gut doppelt so hoch wie im Sommer. Alle Sparanstrengungen gerade jetzt im Winter helfen dabei, die Versorgung zu sichern. Mit der Reduktion ihres Gas- und Stromverbrauchs schützen Sie nicht nur die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Vielmehr können Sie so dazu beitragen, dass die Gasspeicher weiter gefüllt werden und die Füllstände während der Heizsaison möglichst langsam abnehmen.

Sind Heizlüfter oder Radiatoren eine Alternative zur Gasheizung?

Nein. Trotz der gestiegenen Kosten beim Gas ist es deutlich teurer und weniger effizient, mit mobilen Elektroheizungen die Wohnung warmzuhalten. So hat ein handelsüblicher Heizstrahler in der Regel eine Leistung von 2000 Watt. Läuft dieser acht Stunden am Tag, werden dafür 16 Kilowattstunden verbraucht. Der Strom für ein einzelnes Gerät würde so, je nach Stromvertrag, bei täglicher Nutzung zu Mehrkosten von rund 150 Euro im Monat (brutto) führen. Heizlüfter & Co. belasten Ihren Geldbeutel unnötig und leisten aufgrund des hohen Energiebedarfs keinen solidarischen Beitrag zum Energiesparen.

Ist die Fernwärme-Versorgung in Aachen gesichert?

Die Fernwärme für Aachen wird derzeit noch zum größten Teil aus der Abwärme des Großkraftwerks Weisweiler, also aus Braunkohle, gewonnen und steht damit unabhängig von der Situation auf dem Gasmarkt zur Verfügung. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass wir bereits unter Hochdruck an einem Aus- und Umbau der Fernwärme arbeiten. Denn sie soll zukünftig unter anderem auf Basis von Tiefengeothermie erzeugt werden. Unser Ziel: Bis 2030 wird die Fernwärme klimafreundlich. 

Unabhängig von der Fernwärme ist auch die Versorgungssicherheit mit Nahwärme, die in Aachen beispielsweise über mit Biomethan betriebene Blockheizkraftwerke erzeugt wird, weiter gewährleistet. Denn die Wärmeversorgung privater Haushalte ist auch in einer Gasmangellage geschützt.

Welche Faktoren beeinflussen die Versorgungssicherheit in Deutschland?

Ob es in Deutschland im Winter zu einer Gasmangellage kommt oder nicht, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht seit dem 25.11.2022 fünf Indikatoren, die es der Öffentlichkeit erlauben sich einen schnellen Überblick über die Lage der Gasversorgung in diesem Winter zu machen. Die Indikatoren sowie den jeweils werktäglich aktualisierten Lagebericht finden Sie hier.

Die regelmäßig aktualisierten Indikatoren bewerten die Temperaturprognose, den temperaturbereinigten Gasverbrauch, den Speicherfüllstand, die Situation in den Nachbarländern und die Marktsituation, also die Frage danach, ob zum jeweiligen Zeitpunkt ausreichend Regelenergie über die Börse beschafft werden kann. Die Indikatoren funktionieren wie ein Ampelsystem mit den Einstufungen stabil, angespannt und kritisch.

Was passiert, wenn trotz der Sparanstrengungen im Winter zu wenig Gas vorhanden ist?

Wenn die Maßnahmen der durch die Bundesregierung am 23. Juni 2022 ausgerufenen Alarmstufe des Notfallplans Gas nicht ausreichen, wird die Notfallstufe ausgerufen. Das wäre dann die 3. Stufe des Notfallplans Gas. Ziel der Notfallstufe ist es, die Funktionsfähigkeit des Gasnetzes und die Versorgung der geschützten Kunden aufrechtzuerhalten.

Die Notfallstufe ermöglicht es der Bundesregierung und den nachgelagerten Behörden, direkt ins Marktgeschehen einzugreifen und eine Reihe von Maßnahmen zu verordnen, um Erdgas zu sparen und die vorhandenen Mengen nach zuvor definierten Kriterien zu verteilen.

Mit den 2500 größten Verbrauchern, also sehr großen Industriebetrieben, kommuniziert die Bundesnetzagentur dann direkt. Andere Industriekunden, die nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur ihren Verbrauch reduzieren müssen, werden durch ihre Netzbetreiber entsprechend informiert. Die Verantwortung der Netzbetreiber ist es, die Funktionsfähigkeit ihres Gasnetzes aufrecht zu erhalten.  

 

Ist die Stromversorgung noch sicher?

Die Versorgungssicherheit für Strom ist gut. Denn das Stromnetz in Deutschland ist für seine hohe Zuverlässigkeit mit geringen Ausfallzeiten bekannt. Auch sind in Deutschland ausreichend Erzeugungskapazitäten vorhanden. Damit weniger Erdgas zur Verstromung genutzt werden muss, sollen weitere konventionelle Kraftwerke wieder in Betrieb gehen. Es gilt jedoch: Ebenso wie das Gasnetz ist das Stromnetz ein europäisches Netz. Die Stabilität des Netzes wird also auch durch die europäischen Kraftwerkskapazitäten beeinflusst. 

Eine genaue Analyse zum Thema finden Sie bei Amprion. Die Amprion GmbH betreibt das mit knapp 11.000 km Stromkreislänge zweitgrößte Höchstspannungs-Stromnetz in Deutschland.

 

Tipps für die Heizung

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