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Als Aachener Unternehmen leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität in unserer Stadt. Deswegen ist unser Engagement, sei es im Bereich Bildung, Sport oder Kultur, so vielfältig wie Aachen selber. Dabei setzen wir nicht nur auf große Projekte und Institutionen, vielmehr unterstützen wir auch viele kleine Initiativen und Vereine: unser Engagement für Sie. 

Sponsoring

Den Aachener Nachwuchs fördern wir gerne, zum Beispiel im Rahmen unserer SchulkooperationenRund 55.000 junge Menschen studieren an den Aachener Hochschulen. Auch sie profitieren von unserem Engagement beim Hochschulsport, beim Stipendiatenprogramm oder bei der Auszeichnung von herausragenden Studienabschlüssen.

Sport

Die Sportlerförderung liegt uns ebenfalls sehr am Herzen. Dabei unterstützen wir nicht nur den Leistungs- und Profisport wie z.B. die Ladies in Black, Alemannia Aachen und das Reitturnier CHIO. Eine echte Herzensangelegenheit ist für uns der Breitensport.

Kultur

Auch im Kulturbereich legen wir den Schwerpunkt auf den Nachwuchs: So ist der STAWAG Music Award, der 2017 das 13. Mal stattfindet, aus der Aachener Musikszene nicht wegzudenken. Ebenfalls können junge, bildende Künstler vom Engagement der STAWAG profitieren, die einen Nachwuchspreis in Zusammenarbeit mit dem Neuen Aachener Kunstverein NAK auslobt. 

Darüber hinaus sponsern wir den Karneval, Ausstellungen und viele Aachener Kulturveranstaltungen wie das Aachen September Special oder die Kurpark Classix. 

    Sie brauchen Unterstützung bei einem Projekt?

    Hier finden Sie unsere wesentlichen Sponsoringkriterien. Ihr Projekt/Verein erfüllt die Kriterien und Sie oder Ihr Verein sind Strom-und/oder Gaskunde der STAWAG? Dann schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung zusammen mit Ihrer Kundennummer per Post oder E-Mail an sponsoring(at)stawag.de.

     

    STAWAG Music Award 2017

    Bühne frei! Unser STAWAG Music Award findet dieses Jahr am 17. September 2017 von 16 Uhr bis 20 Uhr auf dem Aachener Marktplatz im Rahmen des „AachenSeptemberSpecial“ statt und bietet Nachwuchsmusikern aus Aachen und der Region die große Chance, ihr Können auf stattlicher Bühne und vor großem Publikum live zu präsentieren.

    Finalisten 2017

    Gandho & Emilid

    Aachen. Wenn man wollte, so könnte man „Ghando&Emilid“ als eine Band unter vielen sehen: Zwei Jungs, die Spaß am Musikmachen und Rappen haben, sich ab und zu treffen und schließlich eine Band gründen.  So weit, so normal. Oder aber man sieht, welch' große Zufälle zusammenkommen mussten, damit sich Walids, aus Ruanda stammend, und Gandhos, aus Guinea stammend, Wege in Aachen kreuzen konnten: Walid Ndaruhutse, der mittlerweile Soziale Arbeit an der KatHo studiert, kam vor zweieinhalb Jahren mit seiner deutschen Freundin und seinem zweijährigen Kind nach Deutschland und tauchte schnell in die Musikerszene Aachens ein. Vor allem in der Kneipe und Musikbar „KingzCorner“ habe er viele Stunden verbracht und schnell Freunde gefunden, erzählt der 29-Jährige. Und auch Gandho Sylla, der nach nunmehr drei Jahren Ankommen in Aachen und etlichen Praktika ein Duales Studium zum Bauingenieuren an der FH Aachen anfangen darf, fand im „KingzCorner“ eine seiner ersten Anlaufstellen. Hier liefen sich auch Gandho und Walid über den Weg. „Das erste Mal habe ich Walid bei einer Freundin von mir getroffen, habe den Kontakt aber nicht beibehalten“, sagt der 19-Jährige. Erst als sie sich ein paar Wochen später ein zweites Mal begegnen, bringt sie die Leidenschaft zur Musik und zum Singen zusammen. Schnell gründen sie ihre Band, zu der noch zwei weitere Jungs an Gitarre und Keyboard gehören, und Walid gibt sich den Künstlernamen "Emilid. Doch was Gandho und Walid dazu bewog, eine Band zu gründen, ist nicht bloß der Spaß an der Musik. „Wir rappen uns den Frust von der Seele“, sagt Gandho. Er, der mit seinem Bruder der Perspektivlosigkeit Guineas entfloh, und Walid seien in Aachen nicht immer nur auf Unterstützung gestoßen. „Wir haben im Alltag oft Erfahrungen mit subtilen Ungerechtigkeiten und offenem Rassismus gemacht“, sagt er. Die Erfahrungen in Aachen und der Alltag in einer gänzlich unterschiedlichen Kultur sind die Themen, über die Walid und Gandho rappen. Mal geht es um Alltägliches, um Familie, Freundschaft, Liebe.  Dann wieder verarbeiten sie beim Rappen ihre Erfahrungen im ärmlichen Guinea oder Ruanda und ihre erste Zeit in Aachen. „Jusqu'au bout“ lautet ihr erster und erfolgreichster Song - „Bis zum Ende“. Vom Dranbleiben und vom Weitermachen handelt er, vom Scheitern und Wieder-Aufstehen in einer Welt, in der man nichts geschenkt bekommt. „Egal, was man macht, am Ende wird man nur an dem gemessen, was man erreicht“, sagt Walid, „deswegen sollte man bis zum Ende an seinen Erfolg glauben.“ Und das tun sie auch beim anstehenden Stawag Music Award, ihrem ersten Wettbewerb. „Wir nehmen teil, um zu gewinnen. Ist doch klar“, sagt Gandho. Den ersten Platz zu gewinnen würde bedeuten, ihre Songs professionell im Studio aufnehmen und dazu ein Video drehen zu können – der erste Schritt also in eine musikalische Zukunft. Ob sie sich auch vorstellen können, einmal professionelle Sänger zu werden? „Alles fängt als Hobby an, mal sehen, wie es kommt“, sagt Gandho. Er bleibt vage, was die Zukunft angeht.  So sehr das Singen ihre Leidenschaft sein mag, so sind sie doch beide der Meinung, erst einmal auf ein gutes Studium und einen sicheren Job zu setzen. „Gandho & Emilid“ sind eine Band, die das Lebensgefühl einer jungen Einwanderergeneration versucht auszudrücken, die in Deutschland nach einer Perspektive sucht. Gandho und Walid haben sie in Aachen finden können und wollen das Beste draus machen. Bis zum Ende.

    von Leon Kirschgens

    MoFo & The Sexy Humans

    Aachen. Sie kommen aus ganz verschiedenen Teilen Europas, doch Aachen ist ihr gemeinsamer Nenner: Die Herkunft der vier Jungs der Band „MoFo & the Sexy Humans“ ist so international wie ihre Musik. Zusammen stehen sie als eine von sechs Bands im Finale des 13. „Stawag Music Award“, der am Sonntag, 17. September, um 16 Uhr auf dem Aachener Markt ausgetragen wird. Dabei steht die Band nicht zum ersten Mal auf der Bühne. Die vier Musiker zwischen 24 und 30 Jahren spielen schon seit zwei Jahren zusammen. „Pavlo und Alex hatten schon lange versucht, eine Band zusammen zu gründen“, erzählt Gitarrist Thomas. „Sie haben Raphael und mich durch das Aachener Musiknetzwerk kennengelernt. Als wir anfingen zu jammen, stimmte sofort die musikalische Chemie“. Alex, der aus Kasachstan stammt, ist der Sänger der Band und schreibt alle Texte. „Ich lass‘ mich von den Dingen inspirieren, die mich umgeben oder die gerade in meinem Umfeld wichtig sind“, sagt er. So bunt gemischt wie ihre Herkunft ist auch die Sprache der Band. Die meisten Texte sind auf Deutsch oder Englisch. Da Thomas aus Frankreich und Pavlo, der Bassist, aus der Ukraine kommt, sind auch Passagen auf Französisch und Russisch nicht selten. Komplett wird das Quartett mit Raphael, der Schlagzeug spielt. Aus dieser bunten Truppe entsteht eine energiegeladene Mischung aus Rock, Rap und Funk. Ihre Vielfalt und auch Unterschiede, wie sich die Kreativität der Musiker im Proberaum und auf der Bühne ausdrückt, mache die Band so besonders, da sind sich die vier Mitglieder einig. Durch die verschiedenen auch kulturellen Einflüsse und Idole bekommt der Zuhörer dadurch einen ganz besonderen, individuellen Musikstil zu hören. Wiedererkennungswert hat auch ihr Bandname. „MoFo: Das bedeutet Mother Foxtrot. Und die Sexy Humans sind unsere Zuhörer“, erklärt Alex. „Wir haben sie ganz bewusst mit einbezogen, da wir ohne diese Leute nicht das sein können, was wir sind.“ Für diese Zuhörer wollen „MoFo & the Sexy Humans“ am Finaltag in der Innenstadt alles geben. Danach wollen sie im Herbst ihr zweites EP veröffentlichen. Was für alle aber wirklich zählt, das sind die Musik und der Augenblick. Und das ist bei dieser so bunten Band ganz besonders, so sagt auch Thomas und bringt ihr Verhältnis zur Musik damit auf den Punkt: „Manchmal ist es für uns einfacher, statt durch Sprache durch Musik zu kommunizieren!“

    von Paula Schönfelder

    Prism

    Aachen. Die Band „Prism“ ist im Finale des Stawag Music Award. Die Alternative-Metal-Gruppe besteht aus dem Sänger Martin (24), dem Gitarristen Daniel (24), dem Bassisten Fabian (23) und dem Drummer Simon (21). Fabian und Martin kennen sich bereits aus der Kindheit, Daniel und Simon kamen über die Schule dazu. Fabian, Daniel und Martin haben bereits 2009 ihre erste gemeinsame Band gegründet. Seit dem waren sie in mehreren Projekten aktiv. Simon sammelte erste Banderfahrungen 2010 mit einem lockeren Punk-Projekt. Mittlerweile hat er in Bands verschiedener Richtungen mitgewirkt, zuletzt als Drummer der  Metalcore-Gruppe „As I Rise". Die gemeinsame Band „prism“ besteht jedoch erst seit April 2017. „Jeder von uns hat nach und nach seinen eigenen Stil entwickelt. Wir kannten einander schon seit einiger Zeit und haben die musikalische Arbeit der anderen verfolgt“, erzählt Sänger Martin. Ende 2016 haben sich die Jungs dann zusammengesetzt und über die Idee „Prism“ gesprochen. „Wir wollten etwas Neues erschaffen. Etwas, das uns selber nicht nur viel Spaß macht, sondern uns auch fordert und über unseren persönlichen musikalischen Tellerrand blicken lässt“, sagt Daniel. Die ersten Songs seien dann wie von selbst entstanden. Und wie kam der Name „Prism" zustande? Martin erklärt: „Wir wollten Musik spielen, in der jeder von uns Platz zur eigenen Entfaltung hat. Ein Prisma ist vielseitig - genau so fühlt sich unsere Musik an. Viele Einflüsse und Ideen treffen aufeinander und doch ergibt sich ein stimmiges Gesamtwerk.“ In den letzten Monaten hat die Band einige Bühnen im Münsterland und im Tecklenburger Land bespielt. Bis zum Ende dieses Jahres stehen noch einige Auftritte im Rest von Nordrhein-Westfalens an. Auf ihre Show im Rahmen des STAWAG-Awards freuen sich die vier Jungs besonders. „Sie ist quasi unser Debüt im Rheinland“, sagt Bassist Fabian. Ihren Stil Alternative Metal sehen die Musiker als weit auslegbar. Freuen dürfen sich die Zuschauer auf groovige Parts zum Tanzen und Bewegen, Ohrwurm-Refrains zum Mitsingen und ein paar härtere Passagen, bei denen es gern wilder zugehen darf. Zwischendrin gibt es auch mal ruhigere Stellen und ein paar progressiv anmutende Elemente. „Es sollte also für jeden etwas dabei sein“, hofft Fabian. Und wie kommt ihre Musik zustande? Sänger Martin erklärt: „Am Anfang steht immer eine kleine Idee, ein Riff, eine Melodie im Kopf, die dann ausgearbeitet wird. In den Proben wird dann ausprobiert und neu arrangiert. Ist dann ein Vorentwurf gelungen, setze ich die Vocals obendrauf.“ Jeder könne so seine Emotionen und Vorstellungen einbauen. Die Texte handeln meist von emotionalen Verfassungen. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie in der Single „Atmosphere“. Darin geht es um den immer schnelleren Vortrieb der Entwicklung in vielen Lebensbereichen, dem man standhalten und in dem man seinen eigenen Weg meistern muss. Es geht um die Ellenbogen-Gesellschaft und darum, dass man sich ein wenig verloren fühlt in einer Atmosphäre, die einem so nicht bekannt ist.

    von Cosima Ermert

    Sir T

    Aachen. Das neuste Projekt, an dem SIR T gerade arbeitet, ist für ihn ein ganz besonderes. Der Musiker möchte zum ersten Mal einen Song auf Deutsch herausbringen. Bislang hat er nur auf Englisch, Französisch und Ewe - einer Sprache, die man in Togo spricht - produziert. Ob er bereit dazu ist, den Song schon bald auf der großen Bühne zu präsentieren? „Nein, lieber noch nicht“, sagt SIR T mit einem Lachen. SIR T, der bürgerlich Yaovi Kpodo heißt, ist 35 Jahre alt und wurde im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste  geboren. Seit fünf Jahren lebt er in Aachen. Dieses Jahr ist er einer der Teilnehmer beim „Stawag Music Award“, der am 17. September ausgetragen wird. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs will SIR T dabei den Afro-Pop auf die Marktbühne bringen. Zwei Alben hat er in der Vergangenheit bereits herausgebracht, an einem dritten arbeitet er gerade. Bei Facebook zählt er einige tausend Fans. Seit wann SIR T eigentlich Musik macht? „Gute Frage“, sagt er und beginnt ein wenig aus seinem Leben zu erzählen. In der Grundschule, die er in Togo besuchte, sei er ein eher schüchterner Mensch gewesen. Irgendwann motivierte ihn eine Lehrerin dazu, mit dem Theaterspielen anzufangen. Dort sei er auf den Geschmack der Bühnenerfahrung gekommen - und habe zugleich einen Freund gefunden, der ihn zur Musik brachte. „Er brachte mir das Rappen bei. Aber ich merkte schnell, dass ich im Singen besser bin“, so der 35-Jährige. 1997 gründeten sie ihre erste gemeinsame Gruppe “The Positivist“. Seinen bislang größten Hit in Togo landete er schließlich mit dem Lied „Baby don’t go“. „Es war verrückt - die Leute kannten den Namen des Lieds, aber mich nicht“, spricht SIR T über die damalige Zeit. Für einen Auftritt habe man ihn sogar in die Hauptstadt eingeladen, wo er in einem vollbesetzten Stadion vor Tausenden Menschen singen durfte. Stolz zeigt SIR T das YouTube-Video, das den für ihn historischen Tag festhält. Angekommen in Aachen trat er einer Band bei, die er nach einiger Zeit wieder verließ. Inzwischen hat er sich eine neue Musikergruppe zusammengestellt und probt regelmäßig mit ihr. Beim „Stawag Music Award“ möchte er aber als Solo-Künstler antreten. Das besondere an seiner Musik sei, dass sie alle Altersgruppen anspricht. „Es geht manchmal um Liebe, aber auch um alles andere, was im Alltag wichtig ist“, sagt er.  Dabei gibt es viele Dinge, mit denen SIR T Musik vergleicht. Mal beschreibt er sie als Philosophie, bei der beide Seiten das Gleiche spüren. Dann ist es seine Medizin; später nennt er Musik seine Droge. Keine Frage: SIR T ist Vollblutmusiker. Trotzdem wird sein erklärtes Ziel beim „Stawag Music Award“ nicht das Siegen sein. „Wichtig ist mir, ein Gefühl mit den Leuten zu teilen. Wenn ich alle mit meiner Musik glücklich machen und zum Feiern bringen kann, bin ich mit dem Auftritt zufrieden“, so SIR T. 

    von David Grzeschik

    Waiting for the Winter (Gewinner des Online-Votings)

    Aachen/Eupen. Melancholisch, ein wenig düster und geheimnisvoll klingt der Name dieser Band. Wenn Marlon, Sänger und Songwriter von Waiting for the Winter, einem begegnet, hat man eher das Gefühl, dass die Sonne aufgeht. Ein wenig hibbelig und stets gutgelaunt wirkt der Gründer der Gruppe und klärt gleich zu Beginn auf, was hinter dem Bandnamen steckt: „Also vorher, da habe ich mit Freunden in Brüssel Musik gemacht und irgendwann dachten wir uns, dass ein Name ja nicht schlecht wäre. So kamen wir irgendwie auf Waiting for the Winter“, sagt der 24-jährige Lehramtsstudent aus Eupen. Drummer Yorick ergänzt: „Im Namen ist sogar ein riesen Fehler. Das müsste eigentlich ‚Waiting for Winter heißen.“ Alle lachen. Der Name blieb, schon allein deswegen, weil sich um den Namen, obwohl er keine verrückte Ursprungsgeschichte hat, viele witzige Ereignisse ergeben haben, die ihm im Nachhinein die Geschichte geben. So wurde aus der Singer-Songwriter-Musik in einem Bericht des Eupener Grenzecho  lateinamerikanische Weihnachtsmusik, da Marlons spanischer Nachname und der Name der Band für eine Einschätzung des Musikstils ausreichen musste. Den Ritterschlag erhielt der Bandname aber in Großbritannien: Zwischen 2012 und 2014 hat mit einer Freundin Straßenmusik in England gemacht. Begeistert war eine Person ganz besonders - auch über den Bandnamen, erzählt Marlon: „Lewis Watson, eine große Inspiration für unsere eigene Musik und ein echter Brite, fand unseren Namen cool und hat selbst als Engländer den Fehler nicht bemerkt. Also konnte er bleiben
    Der bereits erwähnte Drummer Yorick war der Erste, der den Weg vom Solo-Interpreten zur Band ebnete. Als Marlon einmal im Musikbunker Supporting-Act für die Gewinner des 10. Stawag Music Awards 2013, Lights Out, war, kam Yorick direkt auf Marlon zu. „Ich sagte: ‚Falls du einen Schlagzeuger brauchst, dann meld Dich bei mir!‘“. Und diesen brauchte Marlon tatsächlich. Im letzten Jahr hatte Marlon die Möglichkeit, beim Eupen Musik Marathon aufzutreten. Diese große Bühne brauchte seiner Meinung mehr als eine Stimme und eine Gitarre. Also fragte er in herum, bis die Band stand: Chiara, die zweite Stimme der Band, spielt zudem Metallophon und Gitarre und kennt Marlon schon lange. „Wir waren so 15 bis 18, da hatten wir schon einmal zusammen eine Band“, erklärt die 23-Jährige gelernte Eventmanagerin. Für Cellist Gregory bedeutet Waiting for the Winter besonders viel: „Als Cellist spielt man sonst nur in Ensembles und dann auch nur Klassik. Wenn man in einem großen Orchester mal fehlt, dann fällt das niemandem auf. Bei der Band ist das was anderes. Man kann sich richtig austoben“, sagt der angehende Bauingenieur. Achim, Bassist und Physik-Student an der RWTH Aachen, macht aus der Acoustic-Folk-Pop-Band laut Marlon eine „Semi-Acoustic-Folk-Pop“-Band. „Also Marlons Hemd bringt dann noch den Indie-Touch rein“, witzelt Yorick über das bunte, mit zahlreichen Mustern versehene Vintage-Hemd des Sängers. Genauso bunt wie Marlons Hemd ist die Band eben selbst, die mit fortschreitendem Interview immer mehr erkennen lassen, dass sie in dem einen Jahr Bandgeschichte eine echte Familie geworden sind. Dieses Gefühl, sich aufgehoben zu fühlen, vermitteln die fünf Belgier auch auf ihren Konzerten. Mit Sounds und Texten die an Mumford and Sons erinnern, haben sie es im Franz sogar geschafft, dass sämtliche Gäste den Refrain des Songs „Home“ mitsangen. Einer der intimsten Momente der jungen Bandgeschichte. Große Pyrotechnik und T-Shirt-Kanonen braucht Waiting for the Winter nicht. Sie überzeugen mit starken Texten und ruhigen Tönen. Und natürlich mit ihrem ganz besonderen Witz. Auf die Frage, welche Einflüsse die Band hat, spielen sie sich gegenseitig die Bälle zu – Eminem, Skrillex und DJ Furax natürlich. Die Gewinner des Facebook-Fan-Votings, die sich direkt für das Finale am 17.September qualifiziert haben, gehen entspannt an die Sache heran: „Am Tag zuvor spielen wir auf dem Bierfest in Eupen. Dann geht es mit unserem eigenen Tourbus, der 14 und unserem Chauffeur dem Rüdiger direkt nach Aachen auf den Marktplatz.“, witzelt Marlon.

    von Bettina Begner

    Was können die Bands gewinnen?

    Der Sieger kann sich über einen ganzen Tag im Tonstudio FreshArt von Frank Stumvoll freuen. Hier wird sowohl ein Song aufgenommen als auch ein dazugehöriges Video gedreht. Die 2. und 3. Plätze bekommen Geldpreise.

    Wer sind unsere Kooperationspartner?

    Auch dieses Jahr arbeiten wir mit einigen Kooperationspartnern beim Music Award zusammen, die den Wettbewerb und euch tatkräftig unterstützen. So erfolgen durch die Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten (AZ/AN) redaktionelle Beiträge zum Music Award. Klenkes verfasst sowohl Beiträge (print/online) als auch kurze Filme. Es finden Radiointerviews mit Antenne AC statt, NetAachen und Medienhaus Aachen erstellt einen Internet- Live-Stream und zu guter Letzt übernimmt Frank Stumvoll die Tonaufnahme (einschl. Video) sowie das „Management“ der Siegerband.

    Street Art 2017

    Unter dem Motto "Aachen soll bunter werden" schaffen wir auch 2017 wieder Platz für Street Art auf ausgewählten Trafostationen in Aachen. Gemeinsam mit dem Format Zeitung & Schule des Aachener Zeitungsverlags und der Stadtentwicklung der Stadt Aachen haben wir zu einem Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung von zehn unserer Trafostationen aufgerufen. Dabei übernehmen wir die Materialkosten.

    Ablauf des Wettbewerbs

    Der Bewerbungszeitraum läuft vom 20. März 2017 und bis zum 20. Juni 2017. Anschließend setzt sich die Jury zusammen und entschiedet, welche Künstlerinnen und Künstler ihre eingereichten Entwürfe auf den Trafostationen umsetzen können. Die Gestaltung der Stationen wird von Zeitung & Schule begleitet und soll im Herbst abgeschlossen sein. 

    Wer kann mitmachen?

    Bewerben können sich alle Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Street Art, die aus Aachen und der Region kommen oder einen Bezug zu Aachen haben und mindestens 14 Jahre alt sind. Die Bewerbung sollte neben dem Entwurf für die geplante Gestaltung, eine Abschätzung der Materialkosten sowie eine kurze Biografie enthalten.

    Inhalt der Bewerbung

    • Ein Entwurf für die Gestaltung aller Seiten der Trafostation (Bei Häusern vier Seiten, bei Wänden die ganze Wand).
    • Kurze Biografie und Idee hinter dem Entwurf
    • Material und geschätzte Materialkosten
    • Beispiele früherer Arbeiten

    Bewerben können sich alle unter angeli.bhattacharyya(at)stawag.de

     

    Das sind die Gewinner 2017:

    • Dirk-Josef Nießen, Hohenstaufenallee
    • Coky and Keas, Ahornstraße
    • KEF!, Passstraße
    • Noah Kauertz, W-Rite 93, Ostfriedhof
    • Lara Bispinck, Försterstraße
    • Sebastian Weever, Schlossweiherstraße
    • KOT Regenbogen, Trierer Platz
    • DUR, Siegel
    • Felix Rohrberg, FeroArt, Pumpwerk Hitfeld

    Trafostationen im Überblick

    Coky and Keas Station Ahornstraße

    Lara Bispinck Station Försterstraße

    Försterstraße vorher

    Ahornstraße vorher

    Forster Weg vorher

    Brabantstraße vorher

    Passstraße vorher

    ROT Regenbogen Station Trierer Platz

    Dirk Josef Nießen Hohenstaufenallee

    FeroArt Pumpwerk Hitfeld

    Josefstraße vorher

    Hohenstaufenallee vorher

    Nirmer Platz vorher

    Ostfriedhof vorher

    Schlossweiherstraße vorher

    Siegel vorher

    Trierer Platz vorher

    Pumpwerk Hitfeld vorher

    Das waren die Sieger 2016

    Oppenhoffallee gestaltet von Andreas Ponto

    Oppenhoffallee vorher

    Peterstraße gestaltet von Felix Rohrberg

    Peterstraße vorher

    Kaiser-Friedrich-Allee gestaltet Alfred Neuwald

    Kaiser-Friedrich-Allee vorher

    Rehmplatz gestaltet von Fachoberschule für Gestaltung im BkGuT

    Rehmplatz vorher

    Neumarkt gestaltet von Illu Aachen

    Neumarkt

    Venn gestaltet von Illu Aachen

    Venn vorher