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„print to race“ gewinnt den 20. STAWAG-Schulwettbewerb

Erstellt am: 03.07.2026

Tüfteln, konstruieren, testen und am Ende Vollgas auf der Rennstrecke: Beim Finale des 20. STAWAG-Schulwettbewerbs präsentierten gestern 14 Teams mit 41 Schülerinnen und Schülern aus zwölf weiterführenden Schulen aus Aachen und der Region ihre selbst entwickelten Elektroautos. In der Aula Carolina bewiesen die jungen Konstrukteurinnen und Konstrukteure eindrucksvoll, wie viel Kreativität, technisches Know-how und Teamgeist in ihnen steckt.

STAWAG/Paul Rossaint

Unter dem Motto „Elektroautos aus dem 3D-Drucker“ entwickelten die Teams auf Basis eines einheitlichen Bausatzes ein elektrisch betriebenes Modellfahrzeug. Die Karosserie wurde eigenständig mit CAD-Software konstruiert und im 3D-Druckverfahren gefertigt. Im Finale mussten sich die Fahrzeuge nicht nur in einem Rennen beweisen: Auch Konstruktion, Materialeffizienz, Design und die Präsentation des Entwicklungsprozesses flossen in die Bewertung der Jury ein.

Auf der zehn Meter langen Rennstrecke erzielte das Team „Orange Thunder“ mit 3,10 Sekunden die schnellste Zeit des Tages. „Sabr GmbH Brand“ folgte mit 3,56 Sekunden, das spätere Siegerteam „print to race“ absolvierte die Strecke in 4,03 Sekunden. Für den Gesamtsieg zählte jedoch nicht allein die Geschwindigkeit: In die Bewertung flossen auch die Qualität des CAD-Entwurfs, die Konstruktion, Materialeffizienz, das Design sowie die Präsentation des Entwicklungsprozesses ein. Mit diesem überzeugenden Gesamtpaket sicherte sich „print to race“ den ersten Platz.

Den ersten Platz sicherte sich das Team „print to race“ vom Städtischen Gymnasium Würselen mit Adarsh Ajesh, Merle Fischer und Annika Moser. Dass zwei Schülerinnen im Siegerteam vertreten sind, setzt zugleich ein schönes Zeichen für Mädchen in Technik und MINT. Als Hauptpreis erhielt das Team einen 3D-Drucker. Der zweite Platz ging an das Team „Orange Thunder“ vom St. Ursula-Gymnasium mit Henri Kamphausen, Anton Römmer und Vincent van Zoeren. Das Team wurde mit 500 Euro ausgezeichnet.

Über den dritten Platz freute sich das Team „Sabr GmbH Brand“ von der Gesamtschule Aachen-Brand mit Jan Eckstein, Emil Engel und George-Christian Runcanu. Es erhielt ein Preisgeld von 300 Euro.

„Seit 20 Jahren zeigt unser Schulwettbewerb, wie erfolgreich junge Menschen Technik, Kreativität und Teamarbeit miteinander verbinden. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln nicht nur innovative Lösungen, sondern sammeln wertvolle praktische Erfahrungen, die sie für ihre Zukunft mitnehmen können“, sagte Alexandra Genten, Vorständin der STAWAG, bei der Preisverleihung.

Erstmals wurde der Wettbewerb von zwei Partnern begleitet: dem Autohaus Thüllen und dem FabLab der RWTH Aachen. Beide unterstützten die Teams mit Fachwissen und ermöglichten praxisnahe Einblicke in Elektromobilität, 3D-Druck und technische Berufe.

Der STAWAG-Schulwettbewerb fand in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt. Mit seinem jährlich wechselnden Zukunftsthema vermittelt er Schülerinnen und Schülern praxisnah Kenntnisse aus den Bereichen Energie, Technik und Nachhaltigkeit und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur MINT-Förderung in der Region.

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